Ein Unaussprechlicher in Rosa

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Navardauskas schlüpft ins Rosa Trikot

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Ramunas Navardauskas ist der neue Träger des Rosa Trikots beim 95. Giro d'Italia der Rad-Profis.

Der Litauer gewann am Mittwoch in Verona mit seinem Team Garmin-Barracuda das Mannschaftszeitfahren über 32,2 Kilometer in 37:04 Minuten und löste nach der 4. Etappe den gehandicapten US-Amerikaner Taylor Phinney an der Spitze der Gesamtwertung ab.

Die BMC-Truppe des US-Profis, der sich bei einem Massensturz am Montag in Horsens/Dänemark am rechten Knöchel verletzt hatte und unter dem Handicap litt, verlor auf dem ersten in Italien ausgetragenen Teilstück des laufenden Giro 31 Sekunden.

Phinney den Tränen nahe

Der 21-jährige Phinney, eigentlich ein Zeitfahr-Spezialist, war angesichts seines Unglücks den Tränen nahe.

Als Phinney in einer Kurve von der Straße abkam, wäre er sogar beinahe gestürzt. "Ich habe alles versucht, aber es ging nicht besser", sagte der Prolog-Sieger enttäuscht.

Die Katusha-Truppe belegte fünf Sekunden hinter Garmin Rang zwei, dahinter landeten Astana und Saxo Bank mit jeweils 22 Sekunden Rückstand auf den Rängen drei und vier.

Rohregger Österreichs Bester

In der Gesamtwertung belegt Garmin nun die Ränge eins bis vier, hinter Navardauskas folgen der US-Amerikaner Tyler Farrar, der Südafrikaner Robert Hunter und der kanadische Sieganwärter Ryder Hesjedal. Phinney fiel auf Platz fünf zurück.

RadioShack mit dem Tiroler Thomas Rohregger belegte Rang acht, direkt dahinter landete Sky mit dem Steirer Bernhard Eisel.

Rohregger ist als 42. mit 53 Sekunden Rückstand auch in der Gesamtwertung der beste der insgesamt fünf Giro-Österreicher.

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