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Hesjedal bei Belkovs Sieg der große Verlierer

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Der Sizilianer Vincenzo Nibali geht als Führender in den ersten Ruhetag des Giro d'Italia.

Der Astana-Profi verteidigte am Sonntag auf der verregneten 9. Etappe von Sansepolcro nach Florenz sein am Sonntag im Einzelzeitfahren erobertes Rosa Trikot ohne Probleme.

Bis auf Titelverteidiger Ryder Hesjedal behielten auch die anderen Favoriten ihre Positionen bei.

Den Tagessieg auf dem welligen Abschnitt durch die Toskana sicherte sich der 28-jährige Russe Maxim Belkov aus dem Katjuscha-Team, der solo seinen bisher größten Erfolg feierte.

Nibali weiter in Rosa

Die Italien-Rundfahrt wird am Dienstag mit der ersten von zwei schweren Bergetappen im Friaul mit der Bergankunft am Altopiano del Montasio nahe Tarvis fortgesetzt.

Der am Samstag nach dem Zeitfahren ins Führungstrikot geschlüpfte Nibali nimmt 29 Sekunden Vorsprung auf Ex-Tour-de-France-Gewinner Cadel Evans in die zweite Rennwoche mit.

Auch der Niederländer Robert Gesink, der britische Tour-Champion Bradley Wiggins und sein Landsmann Michele Scarponi mischen mit weniger als eineinhalb Minuten Rückstand unverändert ganz vorne mit.

Wiggins mit Problemen

Wiggins hatte in der längsten Abfahrt des Tages auf der nassen Fahrbahn zwischenzeitlich Zeit eingebüßt, im flacheren Terrain schaffte er mit großem Aufwand seines Sky-Teams aber wieder den Anschluss an die anderen Topfahrer.

Auf den folgenden zwei kürzeren Abfahrten ließ sich der Brite, der am Samstag im Zeitfahren nach einem Defekt Zweiter geworden war, nicht mehr abhängen und kam zeitgleich mit Nibali und Evans ins Ziel.

Vorjahressieger Hesjedal verlor hingegen im letzten Bergaufstück endgültig den Anschluss und war schließlich mehr als eine Minute langsamer als die anderen Sieganwärter.

Der bisher sechstplatzierte Kanadier fiel auf Platz elf zurück und hat nun schon mehr als drei Minuten Rückstand auf Nibali.

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