Visconti triumphiert am Col du Galibier

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Der Italiener Giovanni Visconti hat am Sonntag im Schneetreiben die 15. Etappe des Giro d'Italia auf dem legendären Col du Galibier in Frankreich gewonnen.

Wie am Vortag war die Streckenführung aufgrund der ungünstigen Witterungsbedingungen geändert worden, aber auch bereits beim 2.300 m hoch gelegenen Etappenziel 4,5 km vor der Passhöhe herrschten tiefwinterliche Bedingungen.

Alles im Griff

Der in der Gesamtwertung führende Vincenzo Nibali hatte auch bei Eiseskälte ein weiteres Mal alles unter Kontrolle und geht mit unverändert eineinhalb Minuten Vorsprung auf Cadel Evans in den zweiten Ruhetag.

Nibali kam mit den anderen Topfavoriten rund eine Minute nach Solosieger Visconti ins verschneite Ziel beim Denkmal für den 2004 verstorbenen Marco Pantani.

Früh geflüchtet

Der 30-jährige Visconti hatte sich bereits vor der ersten Bergwertung des Tages am Col du Mont Cenis mit sechs Fluchtgefährten aus dem Staub gemacht.

Im langen Schlussanstieg lancierte der dreifache italienische Meister eine erfolgreiche Attacke und fixierte schließlich 42 Sekunden vor dem zum bereits dritten Mal zweitplatzierten Kolumbianer Carlos Betancur und den Polen Przemyslav Niemiec seinen ersten Giro-Erfolg.

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