Mark Cavendish siegt auf der längsten Giro-Etappe

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Der britische Radprofi Mark Cavendish hat am Freitag bei der mit 254 Kilometern längsten Etappe des Giro d'Italia seinen bereits vierten Erfolg bei der 96. Auflage gefeiert.

Der Ex-Weltmeister aus dem Team Omega-QuickStep setzte sich in Cherasco im Piemont vor dem Italiener Giacomo Nizzolo durch.

Das Rosa Trikot des Sizilianers Vincenzo Nibali war nie in Gefahr, der Astana-Fahrer führt in der Gesamtwertung weiter 41 Sekunden vor dem Australier Cadel Evans.

Prominete Aufgaben

Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins und Giro-Vorjahressieger Ryder Hesjedal traten wegen gesundheitlicher Probleme zum 13. Abschnitt nicht mehr an.

Der als Mitfavorit gestartete Brite Wiggins hatte am Vortag neuerlich Zeit verloren und als 13. (+5:22) seine Siegchance eingebüßt. Er trat am Freitag auf ärztliches Anraten nicht mehr an, weil sich eine Infektion im Brustbereich verschlechtert habe, teilte sein Team Sky mit.

"Das ist wirklich enttäuschend, weil ich mir so viel vorgenommen hatte. Aber man kann nicht alles kontrollieren", erklärte Wiggins. "Wir haben so entschieden, damit ich bei der Tour in Topform sein kann. Andernfalls hätte es Langzeitfolgen geben können." Der bereits aussichtslos zurückliegende Kanadier Hesjedal musste vor einer Viruserkrankung kapitulieren.

40 Siege bei großen Rundfahrten

Cavendish doppelte nach seinem Erfolg in Treviso nach, er entschied den von ihm früh angezogenen Massensprint für sich.

Wenige Tage vor seinem 28. Geburtstag am Dienstag hält der Sprint-Star nun bei 14 Tagessiegen im Giro und bei insgesamt 40 in den drei großen Rundfahrten.

Am Wochenende sind wieder die Kletterer am Zug. Ob das Ziel am Sonntag wirklich auf dem Galibier in 2.642 m Höhe liegt, wird je nach Entwicklung des Wetters entschieden. Die Prognosen sind eher ungünstig, Plan B sieht eine Zielankunft in 1.960 m vor.

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