Giro 2015: Kurz und knackig, Hoffen auf Nibali

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Die Veranstalter des Giro d'Italia haben für die 98. Auflage im kommenden Jahr (9.-31.5.) auf einen spannenden Verlauf gesetzt.

Die Zahl der Hochgebirgsetappen wurde reduziert, kürzere Teilstücke (nur drei Etappen mit mehr als 200 km) sollen abwechslungsreiche Rennen garantieren.

Die Entscheidung fällt in der dritten Woche in den Bergen des Piemont und des Aostatals.

Sechs Bergankünfte

Die 3.481 km lange Strecke mit einem 17,6-km-Teamzeitfahren in San Remo als Auftakt und der Zielankunft in Mailand wurde am Montag in Mailand präsentiert. Es stehen sechs Bergankünfte auf dem Programm (Abetone, Campitello Matese, Madonna di Campiglio, Aprica, Cervinia, Sestriere).

Der Mortirolo-Pass fehlt nicht (16. Etappe nach Aprica), keiner der Pässe ist aber höher als 2.200 m. Auf der 14. Etappe wartet ein anspruchsvolles Einzelzeitfahren über 59,2 km von Treviso nach Valdobbiadene.

Quintana wohl nicht dabei

Der heurige Gesamtsieger Nairo Quintana (COL) wird auf die Italien-Rundfahrt voraussichtlich verzichten, er hat die Tour de France zu seinem Hauptziel erklärt.

Dafür hat Vuelta-Gewinner Alberto Contador seine Teilnahme bereits avisiert. "Die Strecke gefällt mir, sie bevorzugt aggressive Fahrer", erklärte er nach der Präsentation.

Der Spanier musste seine Saison wegen einer Knieverletzung am Montag vorzeitig beenden und auf die Teilnahme an der Peking-Rundfahrt verzichten. Die Veranstalter hoffen natürlich auch auf die Zusage des Tour-de-France-Gewinners Vincenzo Nibali (ITA).

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