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Weiter in den Top-Ten

Mit dem 22. Etappenrang bzw. dem neunten Rang in der Gesamtwertung darf ich nach der 150 Kilometer langen Königsetappe bei der Andalusien-Rundfahrt mehr als zufrieden sein. Der Kurs heute hatte es wirklich in sich.

Nach dem Start in Malaga wurde es gleich richtig schnell. Die ersten 40 Minuten bin ich durchschnittlich 335 Watt gefahren. Uns erwartete heute ein echt schweres Finale mit der Bergankunft am Alto Santuario Nuestra Senora de Araceli, deshalb durften sich mein Teamkollege Leopold König und ich schonen.

Nachdem sich Mickael Buffaz (Cofidis) vom Feld abgesetzt hatte, gab Alejandro Valverdes Team Movistar Gas, gemeinsam mit Rabobank haben sie das Renngeschehen kontrolliert. Am Ende holte sich der Spanier den Sieg und führt nun die Gesamtwertung vor Denis Menchov an.

Ausgezeichnete Teamarbeit

Unser Team hat heute super gearbeitet und uns immer gut vorne positioniert. Die letzten drei Kilometer wiesen teilweise eine Steigung von bis zu 18 Prozent auf. Nach zwei extrem harten Kilometern wurde es zum Glück kurz flach, das war meine Rettung.

Ich konnte mich etwas erholen und den finalen Kilometer in Angriff nehmen. Die letzten 50 Meter waren so steil - ich bin fast gestanden. Die Ziellinie war wie eine Erlösung. Im Gegensatz zu anderen fehlen mir schon noch die Rennkilometer, aber bei dieser starken Besetzung hier bin ich bisher sehr zufrieden mit meiner Leistung.

Morgen folgt eine Etappe für meinen Landsmann Daniel Schorn, dieses Mal hoffen wir bei der Sprintankunft auf mehr Glück. Ich werde versuchen, Kraft zu sparen und tue alles, um den Top-Ten Platz bis zum letzten Tag zu verteidigen.

Hasta manana
Matthias

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