Schonen für die Bergankunft

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Ausreißer waren erfolgreich

Heute war eine typische flachere Etappe. Schon bei Kilometer drei setzte sich eine Gruppe ab, die einen Vorsprung von bis zu zwölf Minuten herausfuhr. Etwa 70 Kilometer vor dem Ziel verkürzten wir auf etwa sechs Minuten, aber die Ausreißer profitierten von der Unentschlossenheit im Feld. Auch Katjusha mit Oscar Freire, der auf dieser Etappe schon gewonnen hatte, unternahm nichts. Am Ende waren es Radioshack und Saur Sojasun, die die Hauptarbeit übernahmen. Dennoch schaffte es ein Trio nach 197,9 Kilometern bis ins Ziel, Lokalmatador Javier Ramirez holte sich den Etappensieg. Ich konnte mich wie geplant vorne halten und wurde 19, das bedeutet den 6. Gesamtrang.

Schwere Etappe folgt

Die Etappe war relativ langsam, aber im Finale hektisch. Es gab ein arges Gedränge und so wurde unser Plan, den Sprint des Feldes für Daniel Schorn anzuziehen, zunichte gemacht. Ich selbst habe mich heute gut gefühlt und konnte mich für die morgige Etappe mit Bergankunft schonen. Es sind zwar im Finale nur 300 Höhenmeter, aber der letzte Kilometer soll sehr schwer sein. Die Bedingungen sind bei knapp zwanzig Grad und Sonnenschein bestens. Morgen folgt einer der herausforderndsten Tage hier in Andalusien. Ich werde auf jeden Fall versuchen, gut zu fahren.

Hasta manana

Matthias

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