Favoriten geben sich keine Blöße

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Favoriten-Siege für USA und Frankreich

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Die USA sind mit gesamt 104 Medaillen, davon 46 in Gold, die erfolgreichste Nation der Olympischen Spiele in London.

Zum knappen Erfolg im Duell mit China trugen am Sonntag noch die Basketballstars bei, die ihrer haushohen Favoritenrolle gerecht wurden.

Die Spanier machten LeBron James und Co. im Finale das Leben lange schwer, mussten sich letztendlich aber 100:107 geschlagen geben. Am Ende führte Kevin Durant mit 30 Punkten die US-Truppe zum Olympia-Sieg

Frankreich wiederholt Sieg

Ebenfalls einen Favoritensieg gab es im Männer-Handball, wo Frankreich seinen Erfolg von Peking mit einem  22:21-Finalsieg über Schweden wiederholte.

Die Außenseiter aus Schweden hielten lange mit Weltmeister Frankreich mit, mussten sich letztlich aber vor den Augen des schwedischen Königspaars doch hauchdünn geschlagen geben.

Für die Skandinavier doppelt bitter: es war nach 1992, 1996 und 2000 bereits die vierte Niederlage in einem Olympia-Finale. Frankreich wiederholte dagegen seinen Sieg von Peking.

Brasilien gibt Gold aus der Hand

Volleyball-Olympiasieger wurden in einer dramatischen Partie die Russen, die gegen Brasilien 0:2 in Sätzen zurücklagen und im dritten zwei Matchbälle abzuwehren hatten, ehe sie das Spiel doch noch drehen konnten.

Letztmals hatten Russen noch im Team der Sowjetunion bei den Heim-Spielen 1980 in Moskau triumphiert. Im Wasserball gewann Kroatiens Männer-Team das Endspiel gegen Italien mit 8:6 und darf sich damit erstmals Olympiasieger nennen.

Marathon in afrikanischer Hand

Die letzte Leichtathletik-Entscheidung brachte nicht unerwartet ein rein afrikanisches Podest. Im Marathon holte Stephen Kiprotich das erste Gold für Uganda. Für den zweifachen Weltmeister Abel Kirui und dessen kenianischen Landsmann Wilson Kipsang Kiprotich blieben nur Silber und Bronze.

Zur besten Box-Nation der Spiele kämpften sich am Sonntag die Gastgeber durch Anthony Joshua, der im Superschwergewicht den Peking-Sieger Roberto Cammarelle entthronte.

Insgesamt erboxten sich die Briten in den 13 Entscheidungen drei Goldene. Beim Ringen holte Tatsuhiro Yonemitsu in der Klasse bis 66 kg das bereits vierte Ringer-Gold für Japan. In der Klasse bis 96 kg trug Jacob Varner etwas zum Sieg der USA im Gesamt-Medaillenspiegel bei, der eine Revanche für Peking bedeutete, wo die Volksrepublik noch stärkste Nation gewesen war.

Nochmals Gold für Russland

Anlass zum Feiern gab es schließlich noch für Russland und Tschechien. Die Russinnen gewannen in der Rhythmischen Gymnastik nach dem Einzelerfolg von Evgenia Kanaeva am Sonntag auch in der Gruppe.

Im Mountainbike setzte sich der Tscheche Jaroslav Kulhavy in einem dramatischen Schlusssprint gegen den Schweizer Nino Schurter durch.

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