Doppeltes ÖOC-Viertelfinal-Aus

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Bolt mühelos ins Finale

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ÖOC-Medaillenchancen sinken von Tag zu Tag

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Die österreichischen Hoffnungen auf eine Medaille bei den XXX. Olympischen Sommerspielen in London haben am Sonntag zwei weitere Dämpfer erlitten.

Sowohl die Herren im Tischtennis-Teambewerb gegen Deutschland als auch die Beachvolleyballerinnen Doris und Stefanie Schwaiger gegen die Chinesinnen Zhang Xi/Xue Chen waren in ihren Viertelfinalbegegnungen ohne Chance.

Die Segler Nico Delle Karth/Niko Resch fielen zwar auf Rang acht zurück, das Medal Race und Edelmetall ist aber noch in Reichweite.

Schwaigers holen erneut den fünften Platz

Für die Schwaiger-Schwestern steht damit wie bereits vor vier Jahren in Peking Platz fünf zu Buche.

Die Niederösterreicherinnen mussten sich den als Nummer zwei gesetzten Chinesinnen Zhang/Chen mit 0:2 (-18,-11) geschlagen geben.

"Im ersten Satz war die Chance da, da hätten wir zuschlagen müssen, dann wären sie noch nervöser geworden", sagte Doris.

Stefanie resümierte über ein insgesamt starkes Turnier und die erneut beste Olympia-Platzierung Österreichs im Beach-Volleyball: "Ich glaube, mit dem kann man leben."

ÖTTV-Herren unterliegen Deutschland glatt

Auch Österreichs Tischtennis ist nicht mehr in London vertreten.

Das rot-weiß-rote Herren-Nationalteam schied im Viertelfinale des Mannschaftsbewerbs gegen Europameister Deutschland glatt mit 0:3 aus.

Robert Gardos gegen Dimitrij Ovtcharov, Werner Schlager gegen Timo Boll und Gardos/Chen Weixing gegen Boll/Bastian Steger holten gemeinsam nur einen einzigen Satz.

Nach dem 3:0-Starterfolg über Ägypten beendet die ÖTTV-Truppe den Bewerb auf dem geteilten fünften Rang.

Segler fallen zurück

Nicht unbedingt nach Wunsch lief es auch für Österreichs Segler. Das 49er-Duo Nico Delle Karth/Niko Resch fiel vor Weymouth von der vierten an die achte Stelle zurück.

Der Tiroler Steuermann und sein Kärntner Vorschoter kamen in den zwei Segel-Wettfahrten des Tages auf die Ränge 17 und 10.

Auf Bronze fehlen ihnen aber nur 17 Punkte, noch zwei Wettfahrten sind vor dem Medal Race der ersten zehn, in dem es um doppelte Punkte geht, ausständig.

Trap-Schütze hofft auf Finale

Recht vielversprechend startete dafür Trap-Schütze Andreas Scherhaufer.

Der 42-jährige Wiener rechnet sich nach dem ersten Tag seines Wettkampfes noch kleine Chancen auf das Finale der besten sechs aus.

Er traf am Sonntag 72 von 75 möglichen Scheiben und liegt damit zwar nur auf dem 18. Zwischenrang.

"Es ist aber noch fast alles möglich", versicherte Österreichs erster Trap-Schütze bei Olympia seit 1984.

Synchronschwimmerinnen und Marathonläuferin abgeschlagen

Die Synchronschwimmerinnen Nadine Brandl/Livia Lang belegen nach der technischen Kür unter 24 Duetten Rang 19.

Das SU-Wien-Paar erhielt 82,000 Punkte. Damit ist der angestrebte Platz unter den Top 20 in Griffweite, das Finale der besten zwölf ist für das Duett aber nicht erreichbar.

Erwartungsgemäß ebenfalls nichts mit der Spitze zu tun hatte Marathonläuferin Andrea Mayr.

In für sie starken 2:34:51 Stunden, die die zweitbeste Leistung einer Österreicherin in einem internationalen Rennen bedeuteten, belegte die 32-jährige Oberösterreicherin 11:44 Minuten hinter der Äthiopierin Tiki Gelana Platz 54 unter 118 Teilnehmerinnen.

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