Segler halten die Hoffnung am Leben

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Österreichs Segler haben am Freitag die Medaillenhoffnungen bei den Olympischen Sommerspielen in London am Leben erhalten.

Die 470er Matthias Schmid/Florian Reichstädter liegen auf Rang drei, Nico Delle Karth/Niko Resch verbesserten sich im 49er auf Platz sieben.

Zufrieden darf auf Dressurreiterin Victoria Max-Theurer sein, die problemlos den Grand Prix Special erreichte. Und das Tischtennis-Team der Männer kam mit einem 3:0 über Ägypten locker ins Viertelfinale.

Schwaigers im Viertelfinale

Doris und Stefanie Schwaiger stehen im Viertelfinale des olympischen Beachvolleyball-Turniers.

Die beiden Schwestern setzen sich im Achtelfinale gegen das russische Überraschungs-Duo Vasina/Vozakova in drei Sätzen 21:17, 16:21, 15:9 durch.

Gegnerinnen im Viertelfinale sind die Siegerinnen des Duells Xue/Zhang (CHN/2) gegen Ukulova/Khomyakova (RUS/Klagenfurt-Siegerinnen).

Rang 5 ist den Niederösterreicherinnen bereits sicher. Damit haben sie das Ergebnis von Olympia 2008 eingestellt.

Segler schielen auf Medaille

Schmid\/Reichstädter kamen auf die Tagesränge 7 und 19, wobei - bei sechs noch ausstehenden Wettfahrten - noch kein Streichresultat berücksichtigt ist.

Delle Karth\/Resch schoben sich mit den Rängen vier, neun und sechs weiter nach vorne, auf die führenden Australier Nathan Outteridge/Iain Jensen fehlen den Siebenten zwar schon 38 Punkte, auf Bronze sind es aber nur 14 Zähler. Vier Wettfahrten sind noch ausständig.

Schwarzer Tag für Geritzer

Lasersegler Andreas Geritzer musste hingegen seine Hoffnungen auf das Medal Race nach einem rabenschwarzen Tag mit den Plätzen 23 und 22 begraben.

Der Olympia-Zweite von Athen 2004 liegt nach acht von zehn Wettfahrten nur an der 19. Stelle. Noch schlechter erging es dem Salzburger Debütanten Florian Raudaschl, der Olympia im Finn auf Platz 23 unter 24 klassierten Teilnehmern beendete.

Bei den Frauen starteten Lara Vadlau/Eva Maria Schimak im 470er mit den Plätzen 20 und 16, sind damit Gesamt-18.

Max-Theurer solide

Eine solide Leistung lieferten Victoria Max-Theurer und ihr Hengst Augustin zum Auftakt des Dressurbewerbs ab.

Die beiden klassierten sich im Grand Prix mit 73,267 Prozentpunkten auf Rang 17 und schafften damit locker die Qualifikation für den Grand Prix Special der besten 30 am Donnerstag.

Für Renate Voglsang mit Fabriano (69,635) endete der Bewerb hingegen auf Rang 34.

ÖTTV-Herren top, Damen out

Die Tischtennismänner gewannen ihr Erstrundenspiel im Teambewerb gegen Ägypten dank Siegen von Werner Schlager, Chen Weixing und Chen/Robert Gardos locker mit 3:0, bekommen es im Viertelfinale am Sonntag aber mit Deutschland zu tun, das Schweden eliminiert.

Endstation war hingegen für die Damen. Liu Jia, Li Qiangbing und Amelie Solja unterlagen in der Londoner ExCeL-Arena Hongkong 1:3, den Ehrenpunkt holte Team-Debütantin Solja zum Ausgleich.

Finale ohne Schützen

Die Schützen müssen weiterhin auf die erste Finalteilnahme in London warten. Christian Planer kam bei seinem einzigen Auftritt mit dem Kleinkaliber-Gewehr liegend über 50 m nicht über Rang 23 hinaus.

Routinier Thomas Farnik belegte Platz 27 und hofft nun auf seinen Spezialbewerb, das Dreistellungsmatch, am Montag.

Bei den Leichtathleten endete Andreas Vojtas Traum vom Semifinale über 1.500 m schon im Vorlauf. Der Niederösterreicher klassierte sich in seinem Heat in der Zeit von 3:43,52 Minuten nur auf Rang zwölf, insgesamt lief er bei 43 Teilnehmern auf den 36. Rang.

Die erst 18-jährige Ivona Dadic zeigte bei ihrem ersten Großereignis am ersten Tag des Siebenkampfs immerhin mit persönlichen Bestleistungen im Hürdensprint und Hochsprung auf, reihte sich nach vier Bewerben im 38er-Feld an der 28. Stelle ein.

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