Zweites Semifinale für Jukic

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Jukic auch auf zweiter Delfin-Strecke im Semifinale

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Dinko Jukic hat am Donnerstag im Londoner Aquatics Centre den Einzug ins Schwimm-Semifinale über 100 m Delfin (21.54 Uhr MESZ) geschafft.

Der Olympia-Vierte über 200 m Delfin kam in seinem Vorlauf in 52,22 Sekunden auf Rang 13, seinen österreichischen Rekord verpasste er nur um 19/100.

Nina Dittrich war über 800 m Kraul im Einsatz und belegte in 8:45,41 Minuten unter 35 Konkurrentinnen Platz 28.

Mehr Risiko?

"Ich habe alles von vorne bis hinten erwischt, ich kann zufrieden sein", sagte Jukic nach seinem Rennen. Wieder hatte er in der zweiten Hälfte seines Laufs aufgeholt, beendete ihn nach Platz sieben zur Halbzeit als Zweiter.

"Ich muss einfach auf meinen zweiten 50er vertrauen." Für das Semifinale hielt der 23-Jährige aber eine Änderung der Taktik für möglich.

"Vielleicht riskiere ich schon auf den ersten 50 Metern und schaue dann, was hinten heraus passiert", erklärte er.

Fingerzeit in Richtung Rio

Jukic ging aber nicht davon aus, dass eine nochmalige Verbesserung seiner Saison-Topmarke gelingen wird.

"Das wäre natürlich optimal. Aber es ist schon jetzt meine klar beste Zeit nach der Anzug-Ära." Den Wiener freute es besonders, dass es auch in seinem zweiten Bewerb mit dem Aufstieg geklappt hat.

"Ich habe jetzt auch hier angeklopft. 2016 in Rio wird mit mir auch auf dieser Strecke zu rechnen sein", sagte Jukic.

Beste Saisonzeit

Dittrich durfte mit ihrer Leistung zufrieden sein, war sie doch Ende Mai bei der Debrecen-EM um fast zehn Sekunden langsamer gewesen.

"Das ist meine mit Abstand beste Zeit in dieser Saison", erklärte die Wienerin. "Für die kurze Vorbereitungszeit nach der EM ist es doch recht gut."

Die Langstreckenspezialistin hatte erst am 20. Juni eines der Nachrücker-Tickets für die Spiele erhalten. "Wenn ich noch drei, vier Wochen mehr Zeit gehabt hätte, wäre vielleicht noch mehr gegangen."

Von Stimmung getragen

Für die beachtliche Steigerung in den vergangenen gut zwei Monaten macht Dittrich auch die olympische Atmosphäre verantwortlich.

"Bei der EM hatte es auch viel mit dem Mentalen zu tun gehabt. Hier war ich viel motivierter, da es Olympische Spiele sind. Ich habe mich auch im Training mehr reingeschmissen. Die Stimmung in der Halle war wahnsinnig geil."

Die EM-Sechste 2010 über 1.500 m bleibt noch bis Mittwoch in London, ab Donnerstag bestreitet sie in Innsbruck die Staatsmeisterschaften.

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