Auch ohne "Big Points" der nächste Schritt zu Olympia

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Zweite Station der ITU Triathlon World Championship Series in San Diego - und eine der letzten Quali-Möglichkeiten für die Olympischen Spiele 2012.

Die beiden österreichischen Starterinnen Lisa Perterer und Lydia Waldmüller kamen zwar in die Punkte.

Der große Schritt nach London blieb dem ÖTRV-Duo aber vorerst verwehrt.

Waldmüller vor Perterer

Waldmüller, die am vergangenen Wochenende in Mexiko noch aufgeben musste, setzte in einem schnellen, harten Rennen in der Verfolgergruppe Akzente und beendete das WM-Rennen auf Rang 38.

Perterer musste die rund 35 Athletinnen starke Gruppe um ihre Landsfrau am Rad ziehen lassen und ging als 46. in den abschließenden 10-km-Lauf.

In ihrer stärksten Disziplin konnte die Kärntnerin aber nur mehr zwei Plätze gut machen.

Der Sieg ging an die Britin Helen Jenkins vor Erin Densham aus Australien und der US-Amerikanerin Laura Bennett.

London-Ticket zum Greifen

Obwohl den beiden Österreicherinnen in der Geburtsstadt des Triathlon die „Big Points“ verwehrt blieben, hat sich die Situation zwei Rennen vor Ende der Quali-Phase doch verbessert.

Perterer hat im Europa-Ranking die Finnin Kaisa Lehtonen, die nicht ins Ziel kam, überholt und jetzt den europäischen Quotenplatz inne.

Die 20-Jährige möchte diesen nächste Woche in China verteidigen, dann kommt es auch wieder zum Duell mit Lehtonen.

Showdown in Madrid?

Aber auch Waldmüller ist noch nicht aus dem Rennen um das Ticket für London. Ihre letzte Chance ist das WM-Rennen in Madrid in zwei Wochen.

Allerdings hat die Wienerin ihren Startplatz noch nicht fix, aktuell liegt sie in der Warteliste auf Rang vier.

Damit es in der spanischen Hauptstadt zum ÖTRV-Showdown um den Olympia-Startplatz kommt, müssten einige Teilnehmerinnen ihren Startplatz zurückgeben.

Denn Lisa Perterer ist in der Warteliste nur 14.

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