Segler kommen verhalten in die Gänge

Aufmacherbild
 

Nach Florian Raudaschl stiegen am Montag Andreas Geritzer und das 49er Duo Nico Delle Karth und Niko Resch in die olympische Regatta ein und es war nicht der Auftakt, den sich die heimischen Top-Segler erhofft hatten.

Schlechte Starts

Delle Karth und Resch ließen ihre Möglichkeiten in beiden Wettfahrten am Start liegen und mussten sich am ufernahen Norte-Kurs mit den Plätzen 10 und 15 begnügen.

„Wir haben leider unsere Leistung nicht abrufen können und waren in fast allen Belangen nur Mittelmaß. Die Starts waren schlecht, die Geschwindigkeit nicht am Punkt und die Taktik zu fehlerhaft. Wir sind klarerweise enttäuscht und müssen uns steigern, wenn wir hier ein Wort um die vorderen Plätze mitreden wollen“, erklärt Nico Delle Karth.

Zu wenig Risiko

Andreas Geritzer legte am Süd-Kurs mit Rang sechs zwar ordentlich los, im zweiten Durchgang folgte mit Rang 20 allerdings ein Dämpfer.

"Man hat heute die Ecken ausreizen müssen, ich bin eine Spur zu konservativ gesegelt, im Nachhinein betrachtet hätte ich mehr Risiko nehmen müssen", weiß Geritzer.

Damit müssen sich die OeSV-Asse vorerst mit den Plätzen 12 (Geritzer) und 13 (Delle Karth/Resch) begnügen.

Raudaschl fällt zurück

Finnsegler Florian Raudaschl kam heute über die Plätzen 23 und 24 nicht hinaus, damit liegt der 34-jährige Wolfgangseer nach vier Wettfahrten auf Rang 20.

Morgen folgen für die Klassen Laser und 49er die Wettfahrten drei und vier, die Finn-Dinghys , bei denen Top-Favorit Ben Ainslie (GBR) bereits elf Zähler Rückstand auf Gold hat, absolvieren die Rennen fünf und sechs.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen