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Olympia-Auslsoung: Hoffen auf Großbritannien

Österreichs Beachvolleyball-Asse fiebern der Auslosung der Olympia-Turniere am Donnerstagabend (20.15 Uhr/live bei LAOLA1.tv) in Klagenfurt entgegen.

Im Rahmen des Grand-Slam-Turniers werden im VIP-Zelt am Ufer des Wörthersees die jeweils sechs Vierergruppen ausgelost, in denen ab 28. Juli in London um Medaillen gespielt wird. Die "Glücksfee" für Doris und Stefanie Schwaiger sowie Clemens Doppler/Alexander Horst steht noch nicht fest.

Briten als Wunschlos

Der Auslosungsmodus ist nicht unkompliziert.

Wunschlos aus Topf eins wären für alle Teilnehmer die Briten Shauna Mullin/Zara Dampney bzw. Steven Grotowski/John Garcia-Thompson, die als Gastgeber weit über ihrem eigentlichen Wert als Nummer 6 gesetzt sind.

England für Schwaigers nicht möglich

Die Schwaiger-Schwestern sind ob ihres Olympia-Rankings zwar in Topf drei gereiht, dieser besteht aber nur aus fünf Paaren. Keines davon wird zu den Britinnen gelost.

"Es ist schon ein großer Unterschied, ob du Teams aus Brasilien oder den USA in der Gruppe hast - oder eben England", erinnerte Doris Schwaiger. "Wir können das aber sowieso nicht beeinflussen."

Statt den Niederösterreicherinnen kommen zwei Teams aus dem vierten und letzten Topf, der sich aus sieben zum Teil auf der World Tour weniger erfolgreichen Teams aus dem Continental Cup zusammensetzt, in den Genuss von Mullin/Dampney.

Doppler/Horst im vierten Topf

Auch Doppler/Horst liegen im vierten Topf, weil sie erst beim letzten Quali-Turnier in Moskau ihr Olympia-Ticket gelöst haben.

Die ÖVV-Herren haben damit sogar eine doppelte Chance auf Grotowski/Garcia-Thompson.

"England wäre unser Wunschlos", bestätigte Doppler. "Wir können auch (die brasilianischen Weltmeister) Emanuel/Alison schlagen - nur ist das eben 1.000-mal schwieriger."

Nur zwei Team pro Nation

Die Olympia-Turniere beginnen bereits am ersten Wettkampftag der Spiele. Sollten die österreichischen Teams schon am 28. Juli antreten müssen, werden sie am Vortag nicht an der Eröffnungsfeier im Olympiastadion teilnehmen.

Im Gegensatz zu Grand Slams stehen in London nicht 32, sondern lediglich 24 Duos am Start. "Auf dem Papier kann man bei Olympia am weitesten kommen, weil pro Nation nur zwei Paare erlaubt sind", erklärte Doppler.

Aufstiegs-Modus

Die Schwaigers erreichten 2008 in Peking ebenso wie Horst mit seinem früheren Partner Florian Gosch das Olympia-Viertelfinale. In London stehen die zwei Topteams jeder Gruppe sowie die zwei besten Gruppendritten fix in der K.o.-Phase.

Die übrigen vier Gruppendritten spielen in einer "Lucky Loser"-Runde um die zwei restlichen Achtelfinal-Tickets. Ab dann heißt es bei einer Niederlage Abschied nehmen vom olympischen Medaillen-Traum.

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