Murray locker in zweite Runde

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Murray nach Sieg über Wawrinka weiter

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Nicht einmal der typisch britische Regen hat den Lokalmatador zu bremsen vermocht.

Unter dem schützenden Dach des Center Courts zog der Schotte Andy Murray am Sonntag in Wimbledon souverän in die zweite Runde des olympischen Tennis-Turniers ein.

Der Mitfavorit eliminierte den Schweizer Fahnenträger Stanislas Wawrinka mit 6:3,6:3. Mehr Mühe bekundete der Weltranglisten-Zweite Novak Djokovic, der gegen den Italiener Fabio Fognini nach Satzrückstand noch 6:7(7),6:2,6:2 siegte.

Murray will Wiedergutmachung

Murray dagegen startete seinen Anlauf auf Gold bei den Heimspielen souverän. "Das war ein guter Start", erklärte der 25-Jährige, der bei seiner ersten Olympia-Teilnahme 2008 in Peking bereits in der ersten Runde ausgeschieden war.

"Ich weiß immer noch, wie sehr mir diese Niederlage wehgetan hat. Daher wollte ich bestmöglich vorbereitet sein." Er war es, das sah auch Roger Federer. Der Weltranglisten-Erste unterstützte seinen Landsmann Wawrinka, mit dem er 2008 Doppel-Gold geholt hatte, in seiner Box.

Britisches Wetter

Der Großteil der Spiele musste wegen immer wiederkehrenden Regens auf Montag verschoben werden. Das Auftaktspiel von Djokovic fand nicht auf dem überdachten Center Court statt, daher war es im Tiebreak des ersten Satzes stundenlang unterbrochen. Ganz trocken blieb auch Murray nicht.

"Das Dach hat ein kleines Loch", verriet der Schotte, der zuletzt im Finale des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon erst im Finale an Federer gescheitert war. "Neben meiner Tasche sind die ganze Zeit ein paar Tropfen heruntergekommen."

Bei den Damen scheiterte die Weltranglisten-Zweite Agnieszka Radwanska überraschend bereits in der ersten Runde an der Deutschen Julia Görges. Die Polin unterlag 5:7,7:6(5),4:6. Eilig hatte es dagegen Maria Scharapowa. Die Russin fertigte Shahar Peer aus Israel in etwas mehr als einer Stunde mit 6:2 und 6:0 ab.

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