Schwaigers feiern Pflichtsieg in "Auswärtsspiel"

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Österreich ist beim Olympischen Beachvolleyball-Turnier weiterhin vertreten.

Verantwortlich dafür sind Doris und Stefanie Schwaiger, die das "Auswärtsspiel" in der Zwischenrunde gegen die Britinnen Zara Dampney und Shauna Mullin sicher in zwei Sätzen gewinnen.

Klare Favoritenrolle

Gegen die Britinnen gehen Doris und Stefanie als klare Favoritinnen auf den Platz. Während die Niederösterreicherinnen seit Jahren zur Weltspitze zählen, können Dampney/Mullin lediglich einen Top-10-Platz auf der World-Tour vorweisen.

Das einzige Duell der beiden Teams entschieden die Schwaigers-Sisters in zwei Sätzen klar für sich.

Von Fans angetrieben

Zu Beginn der Partie spielen die Lokalmatadorinnen angetrieben von 15.000 Fans am Center Court aber über ihren Verhältnissen und setzen sich mit drei Punkten ab.

Doris und Stefanie behalten aber die Nerven, können den Rückstand rasch aufholen und gehen unmittelbar vor dem technischen Time-Out Mitte des Satzes erstmals in Führung.

Mit einer Punktserie ziehen die Schwestern auf 15:11 davon – die Entscheidung in Satz eins. Gleich der erste Satzball bringt das 21:15.

"Nur am Anfang ist das Spiel ein bisschen nervös gewesen. Es ist ja doch um sehr viel gegangen", meint Stefanie Schwaiger anschließend. "Dann haben wir aber keinen Stress gehabt."

 Spielerische Überlegenheit behält Oberhand

Im zweiten Satz setzt sich die spielerische Überlegenheit der Waldviertlerinnen durch. Dampney/Mullin können ihre Defizite auch mit Kampfgeist nicht mehr wettmachen.

Schnell ziehen Doris und Stefanie deutlich davon und lassen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Zwei Matchbälle bleiben noch ungenützt, den dritten verwandelt Doris zum 21:12-Sieg.

 "Sandberg vom Herzen gefallen"

"Uns ist nicht nur ein Stein vom Herzen gefallen, dass war ein ganzer Sandberg“, atmet Doris nach dem Pflichtsieg durch. „Wir haben heute die Nerven bewahrt, sind auch nicht unruhig geworden, wenn wir hinten waren.“

Dass die Fans vorwiegend im Lager der Britinnen waren, störte nicht. „Es waren auch viele Fans aus der Heimat da“, so Stefanie. „Da hört man dann die Buhrufe auch nicht.“ Doris ergänzt: „Und die Briten sind auch cool.“

Bisher zufrieden

Mit dem bisherigen Turnier sind die beiden Niederösterreicherinnen trotz zweier Niederlagen zufrieden.

„Wir haben die Gruppenphase überstanden und in der Zwischenrunde sehr gut gespielt“, analysiert Doris.

Losglück im Achtelfinale

Bei der Achtelfinal-Auslosung haben die beiden Schwestern Glück. Statt des möglichen Duells mit Larissa/Juliana (BRA/1) treffen die Schwaigers auf Vasina/Vozakova.

Das russische Duo sorgte in der Vorrunde für eine Überraschung, schlug die dreifachen Saisonsiegerinnen Xue/Zhang Xi (CHN) und sicherte sich damit den Gruppensieg.

Schwaigers gewannen einziges Duell

Auf der Tour trafen die beiden Teams bisher ein Mal aufeinander: Beim Grand Slam in Klagenfurt 2011 konnte das ÖVV-Duo klar in zwei Sätzen gewinnen.

In der laufenden Saison landeten die beiden Russinnen drei Mal auf Rang neun. Zuletzt in Klagenfurt scheiterten sie aber in dier Quali und belegten nur Rang 33.

Statistik zum Spiel:

Stefanie

Doris

Dampney

Mullin

21

21

Aufschläge

14

14

2

1

Service-Fehler

2

3

0

2

Asse

1

0

57 km/h

59 km/h

Schnellster Aufschlag

54 km/h

59 km/h

16

18

Angriffe

33

20

10

8

Erfolgr. Angriffe

8

8

2

0

Blocks

0

1

5

11

Verteidigungen

12

3

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