Die Stunde(n) der "Eisernen"

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3.000 "Eiserne" starten in Klagenfurt

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Bei der 15. Auflage des Ironman-Austria-Triathlons am Sonntag in Klagenfurt gehen erstmals 3.000 Sportler an den Start.

Das sind um 600 mehr als in den vergangenen Jahren zugelassen waren. Als Favorit gilt heuer der deutschen Vizeweltmeister und Weltbestzeithalter Andreas Raelert (7:41:33 Stunden/2011 in Roth).

Vorjahressieger Faris Al-Sultan, der mit Ausnahme von Hawaii praktisch bei keinem Rennen zweimal hintereinander startet, ist getreu dieser Maxime heuer nicht in Klagenfurt dabei.

Die österreichischen Hoffnungen ruhen auf Franz Höfer und der Lokalmatadorin Eva Wutti.

Moderate Temeraturen

„Das Starterfeld ist erlesen und die Strecken sind anspruchsvoll", sagte Raelert bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in der Skybox des neuen Aussichtsturms am Pyramidenkogel (Gemeinde Keutschach).

Die Veranstalter erwarten am Sonntag beste Bedingungen mit 22 bis 24 Grad Celsius und Sonnenschein. Zu einer Hitzeschlacht mit Temperaturen weit jenseits der 30 Grad wie im Vorjahr wird es also nicht kommen.

2012 war der Wörthersee sogar so warm, dass die Athleten die 3,8 Kilometer lange Schwimmdistanz ohne Neoprenanzug bewältigen mussten. Laut Reglement dürfen die Anzüge ab einer Wassertemperatur von 24,6 Grad nämlich nicht mehr verwendet werden.

Start in zwei Wellen

Das aufgestockte Teilnehmerfeld bringt eine kleine Änderung bei der Beginnzeit mit sich. Der Start wird in zwei Wellen erfolgen.

„Um 6.45 Uhr starten die ersten 400 Eisernen, darunter die Profis. Um sieben Uhr wird die zweite Welle auf die Reise geschickt", erklärte Stefan Petschnig, einer der Gründer des Ironman Austria.

Gut für die Region

Positive Aspekte bringt der Ironman auch für die Wirtschaft und den Tourismus. Es wird eine Wertschöpfung von insgesamt rund sieben Mio. Euro erwartet.

„Die ganze Welt schaut dank der TV-Bilder und der Medienberichterstattung auf Kärnten“, erklärte Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse.

„Die Sportler und ihre Begleitung lassen viel Geld in Kärnten. Das ist zweifellos eine Win-Win-Situation", erklärte auch Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). Der Politiker ist fünffacher Ironman-Finisher.

Rekord durch Vanhoenacker

Beim Ironman müssen die Athleten rund 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen.

Die Streckenbestzeit liegt in Klagenfurt bei 7:45:58 und wurde 2011 von dem Klagenfurter Seriensieger Marino Vanhoenacker aufgestellt.

Für eine Woche galt die Zeit sogar als Weltbestzeit, dann wurde sie von Raelert in Roth unterboten.

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