Giglmayr und Perterer starten in Olympia-Saison

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Die internationale Triathlon-Saison beginnt am Wochenende mit dem Weltcup-Auftakt und einer WM-würdigen Besetzung in Mooloolaba/Australien und damit startet auch der Endspurt in der Olympia-Qualifikation.

Seit 1. Juni 2010 jagen die Top-Athleten in zwei je einjährigen Perioden um die Olympia-Tickets, die "Deadline" wird also der 31. Mai sein. Bis dahin stehen noch je drei Weltcups und Rennen der WM-Serie sowie die EM an.

Gute Aussichten für Giglmayr

Derzeit hat Österreich einen von maximal sechs für eine Nation möglichen Olympia-Plätzen inne, diesen nimmt Andreas Giglmayr ein. Der Salzburger hat einen recht guten Punktepolster, kann auch noch fünfmal voll anschreiben.

Denn es zählen in der zweiten Wertungsperiode die besten acht Ergebnisse, der 28-Jährige hat erst drei stehen. Im Gegensatz dazu kann Lisa Perterer bei den Damen noch dreimal voll punkten.

Perterer hat trotz Verspätung Chancen

Die Kärntnerin ist trotz ihrer erst 20 Jahre eine ernste Kandidatin auf einen Olympia-Startplatz. Da sie zu Beginn des Qualifikationszeitraumes noch Juniorin gewesen war, ist sie erst später in die Limithatz eingestiegen.

Es spricht für sie, dass sie dennoch nun nur noch wenige Plätze hinter dem Olympia-Cut liegt. "Lisa braucht noch ein paar 'big points'", meinte ÖTRV-Sportdirektor Robert Michlmayr dazu zur APA - Austria Presse Agentur.

Training vor Ort

Perterer befindet sich bereits seit mehr als zwei Wochen in Mooloolaba, sie wird nun von Ex-Triathletin Eva und deren Mann Helmut Dollinger trainiert. Für danach hat Perterer nur zwei Fixpunkte in ihrem Kalender.

Das ist einerseits zwei Wochen nach Ostern, wenn sie am 20. April beim EM-Rennen in Eilat/Israel oder zwei Tage später beim Ishigaki-Weltcup antritt. Danach geht es noch zum Weltcup am 6. Mai in Huatulco/Mexiko.

San Diego und Madrid sind Optionen

Nur wenn die Villacherin dann noch Punkte braucht, sind Antreten bei den WM-Rennen in San Diego (10.-12. Mai) und/oder in Madrid (26./27. Mai) möglich. Der Auftakt der WM-Serie erfolgt am 14./15. April in Sydney.

Damit werden die EM-Medaillen nicht einmal eine Woche später bei einem zu überwindenden Zeitunterschied von zehn Stunden vergeben, und praktisch zeitgleich mit dem Ishigaki-Weltcup.

Giglmayr hat seinen Trainingsstützpunkt in Australien, bleibt auch bis zum WM-Auftakt in Sydney in "down under". Ob er in der Woche darauf die Reise nach Ishigaki oder Eilat auf sich nimmt, ist fraglich.In Huatulco und San Diego wird er hingegen fix auf der Startliste stehen.

Während Giglmayr die Saisonvorbereitung in Australien absolviert hat, war Perterer u.a. drei Wochen lang mit einer ÖTRV-Trainingsgruppe auf Fuerteventura.

Sprint und Team soll olympisch werden

Neben der Vorbereitung auf London 2012 arbeitet der Internationale Verband (ITU) an der angestrebten Aufnahme eines Sprint- und Teambewerbs in das Olympia-Programm vielleicht schon für 2016 in Rio de Janeiro.

Daher werden heuer die Weltcups in Edmonton und Cancun über die halbe Olympia-Distanz entschieden, ebenso wie das WM-Rennen in Hamburg. Vier Wochen davor am 23./24. Juni steht Kitzbühel im WM-Kalender.

Neues Format wird getestet

Neben dieser Variante mit 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen findet in Tiszaujvaros/Ungarn am 14./15. Juli ein weiteres neues Format statt, indem am ersten Tag in einem Semifinale für den zweiten Tag die Finalisten ermittelt werden.

Die Sprint-, und Team-WM-Bewerbe fanden im August 2011 nicht zufällig in der IOC-Stadt Lausanne statt, heuer werden die Titel Ende August in Stockholm vergeben

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