"Fühlt sich verdammt gut an"

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Guschlbauer bester Österreicher bei Alpen-Abenteuer

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Zum vierten Mal in Folge schaffte es der Schweizer Chrigel "the eagle" Maurer als erster die 1000 km Strecke zu überwinden und in Monaco einzutreffen - nach 8 Tagen, 4 Stunden und 37 Minuten.

Eine Überraschung kommt aus Bayern: Platz zwei geht an Sebastian Huber, ein bayrischer Teilnehmer, der zum ersten Mal bei X-Alps dabei ist und allen souverän davongeflogen ist.

Eine wirklich beachtliche Leistung für einen Rookie, da diese Art von Rennen viel Erfahrung erfordert. Platz drei geht an den Österreicher Paul Guschlbauer.

Fliegerglück

Er hat es bereits zweimal geschafft - Paul Guschlbauer landet als Dritter in Monaco, stellt sein Ergebnis von 2011 ein und ist und bleibt bester Österreicher bei dem Abenteuerrennen. 

In 9 Tagen 5 Stunden und 59 Minuten hat er die Strecke von Salzburg nach Monaco - 1.038km - mit dem Gleitschirm und zu Fuß erfolgreich zurückgelegt. 

Guschlbauer, der Italiener Aaron Durogati und der Franzose Gaspard Petiot lieferten sich einen beinharten Dreikampf um den letzten Podestplatz. Mit dem Italiener ging der Wettlauf sogar in der Nacht weiter, beide Athleten lösten ihren Nightpass. Bis wenige Kilometer vor dem letzten Turnpoint in Peille - hier endete offiziell die Zeitnehmung - wechselten die Positionen ständig. Am Ende lag das Fliegerglück beim Österreicher und er kam vor der Konkurrenz in Peille an.

Äste im Rucksack

"Jetzt bin ich erstmal glücklich! Es fühlt sich schon verdammt gut an hier zu sein!", freute sich Guschlbauer. "Die Landung kurz vor dem letzten Turnpoint war zwar ein bisschen hart und ging Mitten in die Büsche. Ich habe immer noch ein paar Äste im Rucksack… das hätte man sicher eleganter lösen können, aber auf diesen letzten Kilometern hab ich die Nerven etwas weggeschmissen. Ich wollte diesen dritten Platz unbedingt ins Ziel bringen."

"Ich habe natürlich gewusst, dass die anderen beiden am Berg gegenüber sind und heute früh von dort weg starten wollen, aber ich bin zum Glück sehr gut weggekommen und schnell geflogen."

Zufrieden

"Gestern bin ich den ganzen Tag nur gegangen, der Fehler tags davor war unvorhersehbar, der Wind auf meiner Seite einfach zu krass zum Fliegen… natürlich habe ich mich sehr geärgert, den zweiten Platz an Sebastian Huber "abgeben" zu müssen, und deswegen wollte ich heute nochmal alles rausholen. Ich denke, das ist mir gelungen", ist der 31-Jährige, der seit dem Startschuss am 05. Juli 1616 km geflogen und 446 km zu Fuß gelaufen ist, mit dem dritten Platz zufrieden.

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