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Guschlbauer hat X-Alps-Stockerl im Visier

Während Christian Maurer schon am Strand von Monaco relaxen kann, müssen seine Mitstreiter in der Luft noch alles geben.

#Mit starker Thermik und gutem Wind aus Nordwest kamen der Rumäne Toma Coconea und sein österreichischer Rivale Paul Guschlbauer auf ihrem Weg nach Süden gut voran.

Im Moment liegen der alte X-Alps-Hase Coconea und der Rookie Guschlbauer Kopf an Kopf in ihrem Kampf um Platz 2.

Coconea hat einen Vorteil

Während Coconea genau diese Strecke bereits im Rennen 2007 nach Monaco geflogen ist, ist das Gelände für Guschlbauer gänzlich neu.

Beide Athleten kamen mit guter Thermik am Freitag bis auf 3.500 m und Coconea trennen nun mehr wenige Kilometer vom Ziel.

Dicht auf den Fersen ist ihm mit nur 30 Kilometer Abstand Guschlbauer, der seinerseits einen komfortablen Vorsprung auf seine Verfolger hat.

Die Plätze werden vergeben

Laut Kommentator David Dagault, der zahlreiche Flüge über 300km absolviert hat und beim Rennen 2003 auf dem zweiten Platz landete, werden die Flugbedingungen für die Athleten umso besser, je weiter sie nach Süden kommen.

Jon Chambers (GBR2) und Martin Müller (SUI3) liegen derzeit auf Platz 4 und 5. Beide leben in Genf und haben gegenüber Ferdinand Van Schelven (NED) und Michael Gebert (GER), die ihnen seit zwei Tagen dicht auf den Fersen sind, einen Heimvorteil.

Chambers konnte heute mit einem Flug Richtung Südosten einiges herausholen, während andere Athleten sich für Fußmärsche entschieden hatten.

Nash wird disqualifiziert

Nachdem das Rennen am Sonntag um 16.22 Uhr endet, ist es für die verbleibenden Teilnehmer wichtiger denn je, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Der Brite Steve Nash wurde Freitagabend disqualifiziert, da er eine Flugverbotszone bei Locarno verletzt hatte.Kurz danach gab Nash an, dass er das Rennen bereits vermisse.

„Man könnte glauben, dass ich nach einer Nacht erholsamen Schlafs anders denke, aber es war so viel Spaß und so eine Herausforderung, jeden Tag aufs Neue aufzustehen und sein Bestes zu geben“, so Nash.

Zum derzeitigen Zeitpunkt befinden sich noch 18 Athleten im Rennen.

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