Sieg beim Comeback! Duque meldet sich zurück

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Orlando Duque setzt bei seinem Comeback da fort, wo er 2011 vor seiner Verletzung war - am Siegerpodest.

Der Kolumbianer gewinnt das erste Saison-Event der Red Bull Cliff Diving Serie 2012 auf Korsika.

Überzeugendes Comeback

Nur die Stützbandage am Knöchel erinnerte an die Verletzung vom letzten April. Die Leistung des 37-Jährigen war davon nach der langen Verletzungspause unbeeinflusst.

Orlando Duque startete sehr stark in seinen ersten World Series Wettkampf nach neun Monaten und entschied alle vier Durchgänge für sich. Durch solide Punktwertungen zwischen 7,5 und 9 von den fünf Judges hatte er am Ende 462 Punkte zu Buche stehen.

"Ich wollte bei meinem Comeback nicht enttäuschen. Ich habe hart gearbeitet und wusste, wenn ich zumindest das Vorjahreslevel erreiche, dann wird’s gut. Ich weiß es gibt eine Menge Jungs die sich von mir absetzten wollen, aber ich weiß, dass ich die Erfahrung und das Können habe um ganz an der Spitze zu sein", meinte der neunfache Weltmeister in einem ersten Statement.

Überraschung am Podest

Einer, der seine Hausaufgaben erledigt hat, ist der letztjährige Rookie Steven LoBue.

Der 27-jährige Amerikaner verbuchte die höchste Wertung für einen Einzelsprung - 140 Punkte für seinen dreifachen Salto mit drei Schrauben gehockt im dritten Durchgang - und lag damit am Schluss nur sieben Punkte hinter Duque (455 Pkt) und 69,15 Punkte vor dem drittplatzierten Tschechen Michal Navratil (385.85).

Head-to-Head wird Hunt fast zum Verhängnis

Das neue head-to-head Format war für den zweifachen World Series Gewinner Gary Hunt eine Herausforderung.

Nach einem verhaltenen Beginn war er gezwungen direkt gegen den späteren Dritten Michal Navratil anzutreten und schaffte es schließlich in die finale Runde nur aufgrund der Lucky-Loser Regelung: Die besten sieben Springer aus den ersten drei Durchgängen, so wie der beste Verlierer der Duelle qualifizieren sich für den letzten Durchgang.

Er verpasste schließlich das Podium nur um 3,5 Punkte und beendete den Wettkampf auf dem vierten Platz. Gleich auf nach den Kopf-an-Kopf Durchgängen waren Hassan Mouti (Wildcard, FRA) und Kent De Mond (USA), die damit beide ins Finale aufstiegen, das somit neun Springer umfasste.

Spektakulärer Auftakt

Strahlend blauer Himmel, eine leichte Briese und etwas aufgewühltes Wasser waren die Bedingungen für den ersten von sieben Bewerben für die Weltelite der Klippenspringer auf der Südspitze Korsikas im Mittelmeer.

Etwa 110 Boote trotzten dem Wellengang und bekundeten ihren Tribut für die beindruckenden 3-Sekungen Flüge von der 27m hohen Plattform auf den Überresten der Saint François Kanone, die die Seestraße von Bonifacio überblickt.

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