Nach Matchball-Abwehr zum EM-Titel

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Stefan Fegerl und der Portugiese Joao Monteiro gewinnen bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Jekaterinburg Gold im Doppel.

Das neu formierte Duo schlägt Daniel Habesohn/Robert Gardos in einem 1:18 Stunden dauernden Siebensatz-Thriller 4:3 (9,12,-6,-8,-13,8,10).

Am Rande der Niederlage

In Satz sechs gelingt es dem österreichisch-portugiesischen Gespann einen Rückstand zu drehen.

Bei 5:8 stehen sie knapp vor der Niederlage, holen aber sechs Punkte in Folge zum Ausgleich.

Im siebenten und allesentscheidenden Satz können sich Fegerl/Monteiro mit 5:1 absetzen, Gardos/Habesohn fighten aber zurück, und holen Punkt für Punkt auf.

Matchball abgewehrt

Erstmals Gleichstand zeigt die Anzeigetafel bei 7:7, bei 10:9 haben Gardos/Habesohn sogar den ersten Matchball, lassen diesen aber ungenutzt. Fegerl/Mointeiro machen es bei der ersten sich bietenden Chance besser und holen mit 12:10 Gold.

"Als wir bei 11:10 Matchball hatten, schauten wir uns beide in die Augen und wussten genau - jetzt holen wir den Titel!", beschreibt Fegerl, der nach Team-Gold befreit aufspielen konnte, die entscheidenden letzten Sekunden der Partie.

Zweifacher Goldmedaillen-Gewinner

Fegerl ist damit zweifacher Gold-Gewinner von Jekaterinburg.

Nach dem Titelgewinn von Herning 2012 und dem Silber bei der Heim-EM 2013 in Schwechat trösten sich Gardos/Habesohn mit Silber und ihrer dritten EM-Medaille im Doppel in Folge.

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