ÖTTV-Herren rechnen sich ins EM-Viertelfinale

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Österreichs Tischtennis-Nationalteams stehen bei den Europameisterschaften in Jekaterinburg (LAOLA1 überträgt live) im Viertelfinale.

Damen wie Herren erreichten in ihren Gruppen den zum Aufstieg erforderlichen zweiten Platz, wobei es bei Robert Gardos und Co. sehr eng herging.

Nun geht es am Sonntag gegen die Titelverteidiger um die Medaillen. Die ÖTTV-Damen spielen gegen Deutschland, die -Herren gegen Portugal.

Souverän gemeistert

Für Liu Jia und Co. ist es eine Neuauflage des Finales 2014 von Lissabon, wo sich die Deutschen durchgesetzt hatten.

Im Streben um den Aufstieg waren die Österreicherinnen diesmal nach ihrem Auftakt-3:1 gegen Frankreich durch ein 1:3 gegen Rumänien unter Siegzwang gekommen, die sieglos gebliebenen Serbinnen stellten aber keine sehr große Hürde dar.

Sofia Polcanova zweimal und Liu punkteten beim 3:1-Erfolg.

Knappe Angelegenheit

Österreichs Herren hatten sich am Freitag durch ein 2:3 gegen Schweden in eine schwierige Situation gebracht, am Samstag wahrten sie vorerst mit einem 3:2-Erfolg gegen Rumänien ihre Aufstiegschance.

Doch im abschließenden Duell mit den noch ungeschlagenen Russen hatte die rot-weiß-rote Equipe naturgemäß auch das Publikum gegen sich.

Letztlich entwickelte sich eine Herzschlag-Entscheidung um den Aufstieg.

Gardos lässt Vorentscheidung aus

Nach einem 3:0 von Gardos gegen Kirill Skatschkow und einem 0:3 von Stefan Fegerl gegen Alexander Schibajew sorgte Daniel Habesohn mit einem 3:1 gegen Alexej Liwenzow für die 2:1-Führung.

Gardos hatte es nun gegen Schibajew in der Hand, führte auch 2:0 in Sätzen und 10:8.

Doch er vergab beide Matchbälle, es ging in einen fünften Satz, Gardos vergab vier weitere Matchbälle, ehe Schibajew seinen fünften verwertete.

Den Rechenstift herausgeholt

Fegerl behielt gegen Skatschkow jedoch die Nerven und gewann 3:1.

Dann ging es ans Rechnen, da Russland, Schweden und Österreich je zwei Siege und eine Niederlage hatten. Das Verhältnis in den direkten Begegnungen war jeweils 5:5, also entschied das Satzverhältnis.

Da lag Schweden (24:18) vor Österreich (19:21) und Russland (18:22). Hätte Fegerl nur 3:2 gewonnen, hätte das Punktverhältnis entscheiden müssen.

Schwere Brocken

Die russischen Lokalmatadore spielen damit nur noch um Platz neun.

Für die Österreicher ist es eine Entschädigung für 2014, als sie in einer Gruppe mit Deutschland und Portugal ähnlich knapp scheiterten und letztlich nur Elfte wurden.

Viertelfinalgegner Portugal gewann seine Gruppenpartien 3:0, 3:0 und 3:2. Die ebenso unbesiegten deutschen Damen gaben überhaupt nur ein einziges Match ab.

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