Linzerinnen schrammen an Heimsieg vorbei

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Linz AG Froschberg hat am Sonntag das Final-Hinspiel in der Tischtennis-Champions-League der Damen daheim gegen Fenerbahce Istanbul 2:3 verloren.

Die Punkte gegen die favorisierten Gäste holten Li Xiaodan und Liu Jia. Das Rückspiel ist für Karsamstag, 4. April zur Mittagszeit in Istanbul angesetzt.

Die Gastgeberinnen boten trotz der Niederlage eine starke Leistung, Fenerbahce wurde wie davor noch nie in dieser Saison gefordert. Hatte das türkische Team in der Liga bisher erst insgesamt fünf Sätze abgegeben, waren es diesmal gleich acht.

Außerdem hatte Froschberg gute Chancen, die Heimbegegnung sogar zu gewinnen. Doch nach einer 2:1-Führung gingen die anschließenden beiden Einzel verloren.

Beherzte Leistung reicht nicht

Li Xiaodan begann mit einem 3:1 gegen die Deutsche Irene Ivancan, dem achten Sieg in ihrem achten Champions-League-Match für Froschberg.

Danach unterlag Sofia Polcanova der Weltranglistensiebenten Wu Yang trotz beherzter Leistung 0:3. Liu Jia brachte die Linzerinnen mit einem 3:2 gegen die Rumänin Elizabeta Samara in Front.

Wu im Chinesinnen-Duell mit einem 3:0 gegen Li und Ivancan nach 1:2-Rückstand mit einem 3:2 gegen Polcanova fixierten den Auswärtssieg.

Polcanova: "Es war eine Kopfsache."

Trotzdem noch alles drin

"Die Ausgangslage ist positiv", meinte Liu Jia trotz der Niederlage. "Wir haben sicher noch eine gute Chance. Es ist noch ganz offen."

Die 33-Jährige begründete das vor allem damit, dass nach ihren Informationen Wu Yang Fenerbahce im Rückspiel fix nicht zur Verfügung stehen wird.

"Aber wenn wir nicht gewinnen, ist das auch keine Tragödie", machte "Susi" klar, dass ihr Team nicht Favorit ist. Nichtsdestotrotz geht es für Froschberg um den dritten Champions-League-Titel nach 2009 und 2013.

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