Team-Silber sorgt für versönliches WM-Ende

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Die Weltmeisterschaft im Wildwasser-Slalom in Deep Creek (USA) nahm für Österreichs Kanuten ein versöhnliches Ende. Corinna Kuhnle, Viktoria Wolffhardt und Lisa Leitner gewannen im Team-Bewerb die Silber-Medaille.

Rot-weiß-rot musste sich nur Frankreich um 6,99 Sekunden geschlagen geben. Den letzten noch freien Platz auf dem Podest ergatterten die slowakischen Damen, die einen Rückstand von 7,84 Sekunden auf Gold aufwiesen.

58 Strafsekunden

Im Einzel war eine fehlerhafte Kuhnle nicht über Rang acht hinausgekommen.

Die Nettozeit der 27-jährigen Niederösterreicherin hätte für Bronze gereicht, allerdings erhielt sie wegen mehrerer Torberührungen insgesamt 58 Strafsekunden aufgebrummt.

Kuhnles größte Erfolge bleiben ihre Weltmeistertitel 2010 und 2011. Gold ging diesmal an die Australierin Jessica Fox, die am Vortag bereits im Canadier-Einer triumphiert hatte.

Auf den Plätzen landeten die Britin Fiona Pennie und die Deutsche Melanie Pfeifer. Die französische Titelverteidigerin Emilie Fer, Olympiasiegerin von 2012, war bereits im Semifinale ausgeschieden.

Fehler kostete Wolffhardt das Finale

Dasselbe Schicksal erlitten Wolffhardt (27.) und Leitner (29.), die jeweils erhebliche Strafen kassierten.

In beiden Fällen wurden die Proteste des österreichischen Teams gegen die Torrichterentscheidungen abgelehnt.

Wolffhardt etwa fiel durch 50 Strafsekunden nach einem starken Lauf vom fünften Platz auf Rang 27 zurück.

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