Snooker-Ikone feiert Comeback

Aufmacherbild
 

Rückkehr an den Ort seiner größten Triumphe

Aufmacherbild
 

Die englische Snooker-Ikone Ronnie O'Sullivan steht in der am Samstag im Crucible Theatre von Sheffield beginnenden Weltmeisterschaft (bis 6. Mai) im Mittelpunkt.

Der 37-Jährige hatte sich im Vorjahr nach seinem vierten WM-Titel aus dem professionellen Snooker-Sport zurückgezogen, nun gibt er an der Stätte seiner größten Triumphe ein Comeback.

"Habe die Zeit genossen"

"Ich hatte ein schönes Jahr mit viel Spaß, das ich genossen habe. Ich habe diese Auszeit gebraucht, doch ehrlich gesagt wurde sie mit zunehmender Dauer auch langweilig. Daher ist es nun wieder an der Zeit, das zu tun, was ich die meiste Zeit meines Lebens getan habe", erklärte O'Sullivan zu seiner Rückkehr an den mehr als dreieinhalb Meter langen sowie rund eineinhalb Tonnen schweren Billardtisch mit den 22 Kugeln.

Natürlich hoffe er, seinen WM-Titel erfolgreich zu verteidigen. Im schlimmsten Fall könne es für ihn aber wie "ein Autounfall" werden, betonte O'Sullivan, der zum Auftakt auf den Schotten Marcus Campbell trifft.

Wie "The Rocket" zu seinem Namen kam

In der ersten Runde wird "best of 19 frames" gespielt, mit Fortdauer des WM-Turniers werden die Distanzen auf 25 (Viertelfinale) und 33 (Halbfinale) erhöht.

Das Finale geht dann am 5. und 6. Mai über maximal 35 Frames.

O'Sullivan hat in Sheffield bisher nicht nur vier WM-Titel (2001, 2004, 2008 und 2012) geholt, sondern auch seinen Spitznamen - "The Rocket" - erhalten:

Am 21. April 1997 gelang ihm im Alter von 21 Jahren bei der WM im Crucible Theatre das schnellste Maximum Break (147 Punkte) der Snooker-Geschichte.

O'Sullivan benötigte damals nur 5:20 Minuten, also im Schnitt nicht einmal neun Sekunden pro Stoß, um den gesamten Tisch "abzuräumen", und sicherte sich damit einen Eintrag ins "Guinness Buch der Rekorde".

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen