Johann Sebastian Bach trifft auf Breakdance

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Anfang November prallen im Wiener Burgtheater zwei Welten aufeinander: Das Wohltemperierte Klavier von Johann Sebastian Bach trifft auf die Flying Steps, Weltmeister im Breakdance. Was 2010 in Deutschland mit großem Erfolg uraufgeführt wurde, zieht heuer eine Spur der Begeisterung quer durch Europa. Mit einer völlig neuartigen Kombination aus Hochkultur und Urban Art stellt Operndirigent Christoph Hagel unter Beweis, wie wunderbar sich Barock, Beats und Breakdance ergänzen können.

Hochkultur trifft auf Urban Art

Klassik auf Hip Hop. Krawattenträger auf Ghetto-Style. Mit jugendlicher Leichtigkeit vereint Red Bull Flying Bach Elemente aus zwei völlig konträren Kunstrichtungen und sprengt damit die Grenzen zwischen Hoch- und Jugendkultur. Heraus kommt eine völlig einzigartige Vorführung, gefüllt mit dem Besten aus Breakdance, Ballett, Theater und Klassik: atemberaubende Moves, kraftvolle Eleganz, flammende Leidenschaft und eine stimmige Mischung aus Beats und Klavierfugen – eingebettet in die imposante Kulisse des Burgtheaters.

Bach lebt

Headspins bei sanfter Klaviermusik, Powermoves in C-Moll, Hip Hop zu klassischen Tönen. Unter der künstlerischen Leitung von Operndirigent Christoph Hagel und der Choreographie von Flying-Steps-Gründer Vartan Bassil prallen zwei Kulturwelten aufeinander – harmonisch und lebendig wie nie zuvor. Die Werke des barocken  Komponisten J. S. Bach bekommen so ein neues Leben eingehaucht und werden einer breiten Jugendkultur zugänglich gemacht.

Gewaltiges Echo

„Die Reaktion der Leute war unglaublich. Sowohl ältere Klassik-Liebehaber als auch junge Hip-Hop-Fans waren fasziniert, wie gut diese beiden Welten zusammenpassen. Wir haben bewiesen, dass Bach vitale Musik und Hip Hop große Kunst sein kann“, erinnert sich Hagel gerne an die Premiere 2010 zurück, ebenso wie an die Verleihung des „Echos“ in Deutschland. Selbiges ist auch nach dem Tourstart 2011 in Bonn und Dänemark gleichbleibend positiv, Besucher und internationale Medien wie die New York Times loben Red Bull Flying Bach in höchsten Tönen.

Wien lebt

Johann Sebastian Bach fand in der Wiener Klassik bei Größen wie Mozart oder Beethoven seine höchste Anerkennung. Umso passender ist es daher, dass Red Bull Flying Bach bei seiner Europatour in der Bundeshauptstadt Halt macht. Über Jahrhunderte spielte Wien auf dem internationalen Parkett der Hochkultur eine zentrale Rolle, heute ist es gleichermaßen ein Zentrum der pulsierenden Jugendkultur. Von 5. bis 13. November wird es daher im prächtigen Ambiente des Burgtheaters sechs Aufführungen geben.

Lob von hoher Stelle

Selbst der ehemalige Operndirekter Ioan Holender zeigt sich begeistert: „Ich bin sehr beeindruckt von der tänzerischen und akrobatischen Leistung der Darsteller. Vor allem aber finde ich es begrüßenswert, dass klassische Musik als Basis einer modernen Kunstform dient, die bei jungen Menschen ein großes Echo findet und ihnen die Klassik näher bringt“, so Holender.

Tickets

Verkaufsstart für die Vorführungen im Burgtheater ist am 15. September 2011, die Preise für die Tickets liegen je nach Kategorie, Termin und Ermäßigung zwischen 11 und 39 Euro. Die Tickets sind erhältlich unter www.redbullflyingbach.at.

Termine

Insgesamt sechs Mal wird Red Bull Flying Bach im Burgtheater über die Bühne gehen. Neben der Premiere und drei Abendvorstellungen gibt es an beiden Sonntagen eine speziell für Schüler und Studenten adaptierte Nachmittagsvorstellung (vergünstigte Tickets inklusive), mit anschließendem Vortrag des künstlerischen Leiters Christoph Hagel über die Entstehung und die Grundideen von Red Bull Flying Bach. Außerdem besteht die Möglichkeit Hagel und den Flying Steps Fragen zu stellen.

05. November, 20 Uhr: Premierenvorstellung
06. November, 15 Uhr: Nachmittagsvorstellung
06. November, 20 Uhr: Abendvorstellung
12. November, 20 Uhr: Abendvorstellung
13. November, 15 Uhr: Nachmittagsvorstellung
13. November, 20 Uhr: Abendvorstellung

Mehr Infos, Fotos und Videos zu Red Bull Flying Bach gibt es unter www.redbullflyingbach.at.

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