Daniel erwischt "rabenschwarzen" WM-Tag

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Für Thomas Daniel ist der angestrebte Platz unter den Top Zehn bei der Weltmeisterschaft der Modernen Fünfkämpfer klar außer Reichweite geblieben.

Der Salzburger musste sich in Warschau nach dem Finale am Samstag mit dem 22. Rang begnügen.

Gold ging an Europameister Alexander Lessun aus Russland (1.534 Punkte) vor dem Ägypter Amro El Geziry (1.520) und dem Tschechen Jan Kuf (1.513).

Im Schwimmen viel Boden verloren

Daniel, der sich in den vergangenen Wochen intensiv auf die WM vorbereitet hatte, erreichte schlussendlich 1.448 Punkte.

Der Olympia-Sechste von London 2012 startete mit Rang neun im Fechten nach Maß, im Schwimmen (32.) folgte aber der Rückfall.

Nach dem Springreiten konnte sich der 29-Jährige auch im abschließenden Combined-Bewerb (Pistolenschießen und Querfeldeinlauf) - seiner Paradedisziplin - als 28. nicht entscheidend verbessern.

Ein Tag zum Vergessen

Daniel konnte sich die schwache Vorstellung im abschließenden Bewerb selbst nicht ganz erklären.

"Ich habe mir für den Combined-Bewerb viel ausgerechnet, wollte unbedingt in die Top-Ten. Aber dann habe ich leider einen rabenschwarzen Tag beim Schießen und beim Laufen erwischt", meinte der Heeressportler, der nach dem Reiten noch auf dem zwölften Zwischenrang gelegen war.

Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Rio diene die WM trotzdem als wichtige Zwischenstation.

"Wir haben jetzt Halbzeit zwischen London 2012 und Rio 2016. Jetzt geht es darum, dass wir die gesammelten Erkenntnisse auswerten und das Positive mitnehmen", betonte Daniel.

 

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