"Schlechte Quali als gutes Omen"

Aufmacherbild
 

Von starker Schwimm-Zeit ins EM-Finale gespült

Aufmacherbild
 

Der Österreicher Thomas Daniel hat am Sonntag in Drzonkow (Polen) das EM-Finale der Top 36 im Modernen Fünfkampf erreicht.

Der Olympia-Sechste belegte in seiner Semifinalgruppe nach ausgeglichener Fechtbilanz (je 21 Siege und Niederlagen), 2:09,04 Minuten über 200 m Kraul und Rang acht im "Combined" (Laufen und Schießen) mit 4.524 Punkten Rang 16. Das Finale ist für Dienstag von 8.00 bis 17.30 Uhr angesetzt.

Ziel des 28-jährigen Salzburgers ist ein Top-Ten-Rang.

Persönliche Bestzeit im Schwimmen

Daniel ist zwar nicht direkt als einer der Top 12 seiner stark besetzten Gruppe weitergekommen, aber schaffte es locker über seine gute Punktemarke.

Besonders erfreulich war seine persönliche Schwimm-Bestmarke, 19/100 schneller als vor gut elf Monaten bei Olympia in London.

"Das gibt viel Selbstvertrauen, die anderen waren zum Teil zwei Sekunden weg von ihrer Bestzeit", sagte Coach Horst Stocker.

Camp zahlt sich aus

Daniel geht nun optimistisch in das Finale, nachdem er sich drei Wochen lang in Ungarn mit Weltranglisten-Leader Adam Marosi vorbereitet hatte.

"Ich bin zwar mit dem Ergebnis nicht so zufrieden, aber ich habe Körner gespart fürs Finale. Ich war noch selten in so einer guten Form. Und schlechte Quali-Ergebnisse sind bei mir sowieso ein gutes Omen."

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen