Letzte Chance, um Geschichte zu schreiben

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Ab Dienstag geht es bei den Olympischen Testwettkämpfen der Turner in London auch um die zweite und letzte Chance auf die Teilnahme bei den Spielen.

Österreich ist am Dienstag bei den Herren durch Fabian Leimlehner und am Mittwoch bei den Damen durch Barbara Gasser vertreten.

Lassen sie jeweils zumindest sieben Länder-Vertreter hinter sich, sollte Österreichs erstmalige Olympia-Teilnahme im Kunstturnen seit 48 Jahren fixiert sein.

Mit der nötigen Klasse

Der 24-jährige Leimlehner befindet sich seit knapp einer Woche auf der Insel, hat sich auf bei der Qualifikation verwendeten Geräten vorbereitet. Obwohl er als 41. von 41 Länder-Vertretern gerade noch in den Bewerb gekommen ist, hat der Oberösterreicher aufgrund seiner Klasse eine gute Qualifikationschance.

"Ruft er sein Niveau ab, sollte er es schaffen", meinte ÖFT-Generalsekretär Robert Labner.

Zur Akklimatisierung

Die in Kanada lebende Vorarlbergerin Gasser ist am Montag angereist, ist aber schon seit Neujahr in Europa und absolvierte zuletzt ein Trainingscamp mit dem österreichischen Nationalteam.

Da die 22-Jährige bei den Weltmeisterschaften im Oktober in Tokio die Qualifikation als 23. von 41 Athletinnen geschafft hat, sind ihre Chancen auf dem Papier besser als jener Leimlehners.

Labner: "Sie muss nur einen soliden Wettkampf turnen."

Den Startplatz überlassen

Auch Nicol Ruprecht tritt in der Londoner O2-Arena an, und zwar am Montag und Dienstag nächster Woche in der Rhythmischen Gymnastik.

Bei der 19-Jährigen geht es aber nicht um die Olympia-Qualifikation.

Vielmehr hat die bereits als eine von 15 Gymnastinnen für die Spiele qualifizierte Caroline Weber ihrer Landsfrau den Startplatz überlassen, damit diese auf einen hochwertigen Wettkampf kommt.

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