Keine Wunder, aber ein WM-Finalplatz

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Österreichs Kanu-Zweier Viktoria Schwarz und Ana Roxana Lehaci hat sich für die am 6. August in Moskau beginnenden Weltmeisterschaften im Sprint einiges vorgenommen.

Das Duo bereitet sich mit dem neuen Trainer, dem italienischen Erfolgscoach Guglielmo Guerrini, akribisch auf seinen Saisonhöhepunkt vor.

Dafür wurde sogar die EM Anfang Juli in Brandenburg ausgelassen.

Rang sieben als Minimalziel

Das WM-Ziel ist klar definiert: Es soll eine bessere Platzierung als bei der WM 2013 in Duisburg herausschauen, als die beiden im A-Finale Rang 8 über 500 m und Neunte über 200 m wurden.

"Unser Trainer hat unsere Weltcup-Rennen und Gegnerinnen genau analysiert. Er sagt Rang sieben ist das Minimalziel", sagte Lehaci am Montag bei einer Pressekonferenz in Ottensheim, wo sich die Kanutinnen auch vorbereiten.

Es braucht noch Zeit

Guerrini arbeitet erst seit Juni dieses Jahres mit Schwarz/Lehaci zusammen.

"Innerhalb von zwei Monaten kann ich keine Wunder vollbringen. Ich kann Vicki und Ana auf den richtigen Weg führen. In den beiden steckt großes Potenzial. Ich traue ihnen viel zu, wenn das gesamte Setup und Umfeld stimmen", erklärte Guerrini, der seine Frau - die deutsche Spitzen-Kanutin Josefa Idem - von 1989 bis 2012 zu mehreren Olympiamedaillen und Weltmeistertiteln geführt hat.

Rio nähert sich mit großen Schritten

Die Planung und Zielsetzung geht freilich über die WM hinaus, denn schon 2015 steht die Olympia-Qualifikation in Mailand an.

Dort braucht das Duo einen sechsten Rang, um in Rio 2016 dabei zu sein. "Die Olympischen Spiele sind unser großes Ziel, darauf richtet sich die gesamte Vorbereitung aus", erklärte Schwarz.

Zunächst steht aber der WM-Einsatz an. Für die Oberösterreicherinnen, die am Sonntag abreisen, beginnen die Vor- und Semifinalläufe am 8. August.

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