Graz macht bei den Sportstätten mobil

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In Graz wird gegenwärtig stark in den Ausbau der Sportinfrastruktur investiert.

Bis Oktober werden die ersten beiden Bauphasen für das neue ASKÖ Center in Eggenberg abgeschlossen sein, fixiert ist der Bau einer Indoor-Leichtathletikanlage und die Sanierung des Mitteltraktes.

Bis 2016 soll außerdem in der Hüttenbrennergasse ein internationales Ballsportzentrum entstehen, wie am Dienstag Sportminister Gerald Klug (SPÖ) sowie Vertreter der Stadt und des Landes erklärten.

Schnelles Wachstum

Graz sei die am stärksten wachsende Stadt in Österreich, das Angebot im Sportbereich sei jedoch nicht mitgewachsen, erklärte Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP).

Um dieses Defizit zu beheben, setze man nun seit einigen Jahren Akzente, etwa im Bereich der Kleinangebote, die Vereine besser nützen könnten.

Weitgefächerte Positionierung

Ein großer Wurf ist hingegen der Um- und Neubau des ASKÖ Centers in Eggenberg: Bis Oktober 2013 werden die ersten beiden Bauphasen, in denen auch die bestehende Dreifach-Trainingshalle saniert wird, abgeschlossen sein.

In der letzten Bauphase wird der Mitteltrakt saniert und eine Indoor-Leichtathletik-Anlage errichtet.

Damit entsteht ein Bundesleistungszentrum für Leichtathletik, das nicht nur internationale Spitzensportler nach Graz holen und heimische Talente fördern, sondern auch den Tourismus ankurbeln soll. Insgesamt werden 14 Mio. Euro investiert.

Neues Leistungszentrum

Als Pilotprojekt für seinen Spitzensportstättenmasterplan sieht Minister Klug die Ballsporthalle Hüttenbrennergasse, die 15 Mio. Euro kosten wird.

"Es wäre schön, auch im Rest von Österreich solche Ballsporthallen zu Verfügung stellen zu können", so Klug. Hier entsteht im Einvernehmen mit den Bundesfachverbänden ein Bundesleistungszentrum für Handball, Basketball und Volleyball.

Somit gibt es nun auch in Graz eine Sporthalle für internationale Ballsportveranstaltungen wie den Europacup mit Kapazitäten von bis zu 2.500 Besuchern.

Diese Großprojekte wurden bzw. werden zu je einem Drittel vom Bund, Land und Stadt Graz finanziert.

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