Welcher ist der beste Sportfilm?

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Die zehn besten Sportfilme

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LAOLA1 kürt die 10 besten Sportfilme der Geschichte

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In den letzten Tagen ging es in der LAOLA1-Redaktion rund.

Ausnahmsweise wurden aber keine sportlichen Ereignisse diskutiert und kommentiert.

Diesmal ging es darum, für unseren Oscar-Fokus die besten Sportfilme der Geschichte zu finden. Dazu hat jeder Redakteur seine persönliche Top-5-Liste zusammengestellt und abgegeben.

Herzeigbare Top-10-Liste

Trotz unterschiedlicher Geschmäcker und eigenartiger Nennungen (Karate Kid!) kam bei der Punkte-Auswertung am Ende eine durchaus herzeigbare Top-10-Liste zu stande.

Für alle hier vorgestellten Movies gilt: Gesehen sollte man sie als Sport-Fan auf jeden Fall einmal haben.

Wer die Meinungen der Redakteure nicht nachvollziehen kann, kann seinen besseren Geschmack beim LAOLA1-Trendsetter beweisen und sein persönliches Ranking zusammenstellen.

1. Remember the Titans – Gegen jede Regel

Für beinahe die Hälfte der LAOLA1-Redakteure ist “Gegen jede Regel” die absolute Nummer eins unter den Sportfilmen. Und auch für den Rest steht fest: Dieses Hollywood-Schmuckstück steht in der Gunst der meisten Sport-Fans zu Recht ganz oben. Wie eine schwarze und eine weiße Football-Mannschaft trotz aller Rassismus-Widrigkeiten der 70er Jahre zusammenfinden und schließlich sogar die Meisterschaft holen ist einfach ganz großes Gefühls-Kino. Am Ende packen auch hartgesottene Kerle das Taschentuch aus.

2. Any Given Sunday – An jedem verdammten Sonntag

Al Pacino, Cameron Diaz, Dennis Quaid, Jamie Fox, LL Cool J, Elizabeth Berkley, Matthew Modine, Charlton Heston, Aaron Eckhart – ein derartiges Star-Aufgebot kann kein anderer Sportfilm bieten. Mit Oliver Stone findet sich auch hinter der Kamera ein ganz Großer seiner Kunst. Der Ausnahme-Regisseur half auch beim Drehbuch mit, das über das angeschlagene Football-Team der Miami Sharks handelt. Dabei werden die Schattenseiten des Sports (Doping, Partys, Vereinsführung) derart ausführlich beleuchtet, dass die NFL den Filme-Machern sogar jedwede Unterstützung versagte.

3. Rocky

Angeblich arbeitete Sylvester Stallone nur dreieinhalb Tage an der ersten Drehbuch-Fassung des Boxfilm-Klassikers. Trotzdem gelang es dem damals 28-jährigen Sohn italienischer Einwanderer nicht nur, sein Werk erfolgreich zu verkaufen, sondern sich auch in die Titelrolle hinein zu reklamieren. Der Rest ist Filmgeschichte: Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 225 Millionen Dollar spielte er ein Vielfaches von seinem 1-Million-Dollar Budget ein. Zudem wurde der Aufstieg des jungen Boxers Rocky Balboa zehn Mal für den Oscar nominiert. Am Ende staubte der Klassiker immerhin drei Stück ab - darunter für den besten Film und die beste Regie. Und dann noch diese Titel-Melodie!

4. Cool Runnings

Es gibt eben Geschichten, die schreibt nur das Leben. Denn jetzt mal ganz ehrlich: Glaubt irgendjemand, dass ein Hollywood-Autor auf die Idee gekommen wäre, eine Story über vier jamaikanische Bobfahrer bei den Olympischen Spielen zu schreiben, wenn dies vorher nicht auch wirklich so passiert wäre? Eben. Und falls jetzt jemand auf den Gedanken kommen sollte, dass Bobfahren nicht so schwierig ist und man sich in diesem Sport ja wirklich leicht für die Spiele qualifizieren kann, der denke daran: „Beim Bobfahren brechen die Knochen nicht – sie zersplittern!“

5. Moneyball

„Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ hieß der Film hierzulande. Als Baseball-Movie hatte er allerdings trotz Superstar Brad Pitt einen schweren Stand. Dabei ist der 133-Minuten-Streifen von Regisseur Bennett Miller zu Unrecht von den heimischen Zuschauern ignoriert worden. Die Geschichte handelt um das MLB-Team der Oakland Athletics, die seit dem Jahr 2004 ihren Kader in erster Linie auf Basis von computergestützten Statistikverfahren zusammenstellen. Dadurch gelang den Athletics sogar eine 20 Spiele andauernde Rekord-Sieges-Serie. Trotz der auf den ersten Blick trocken wirkenden Materie kann der Film dank seiner starken Dialoge auch Nicht-Baseball-Fans vor den Schirm oder die Leinwand fesseln. Jeder, der diesen Geheimtipp noch nicht gesehen hat, sollte dies schnell nach holen.

6. Mighty Ducks

Ein Yuppie-Anwalt wird wegen einer Autofahrt in betrunkenem Zustand zu 500 Stunden gemeinnütziger Arbeit als Jugend-Eishockey-Trainer verdonnert und führt sein Versager-Team ins Endspiel der Meisterschaft – ob das in der Realität auch funktioniert? In Hollywood hat es mit Emilio Estevez jedenfalls ganz hervorragend geklappt. Die Sportkomödie „Mighty Ducks“ ist so ein richtig schöner Film für die ganze Familie – mit dem obligatorischen Happy End. In einer Nebenrolle ist übrigens Joshua Jackson zu sehen, der später in den TV-Serien „Dawsons Creek“ und „Fringe“ ein Millionen-Publikum vor dem Bildschirm versammelte.

7. Happy Gilmore

Vater Gilmore stirbt bei einem Eishockey-Spiel, nachdem er einen Puck tödlich getroffen wird. Diese tragische Ausgangssituation ist die Grundlage für einen der lustigsten Sportfilme aller Zeiten. Wenn sich Adam Sandler vom erfolglosen Eishockey-Spieler zum „Long Hitter“ auf der Golf-Tour umformen lässt, bleibt einfach kein Auge trocken. Sein Lehrmeister wird dabei übrigens von Carl Weathers gespielt. Den ehemaligen NFL-Profi stellen wir in unserer Geschichte „Vom Sport- zum Film-Star“ ausführlich vor.

8. Major League – Die Indianer von Cleveland

24 Jahre ist es her – da konnte man Charlie Sheen noch glaubwürdig als Profi-Baseball-Spieler besetzen. In „Die Indianer von Cleveland“ führt er das gleichnamige MLB-Team an der Seite der späteren Action-Ikone Wesley Snipes und Dennis Haysbert (der US-Präsident aus „24“) in die Playoffs. Besonders in den USA war dieser klassische Sportfilm ein großer Erfolg. Deshalb wurden auch zwei Fortsetzungen in Auftrag gegeben, die aber bei weitem nicht an den Erstling heranreichen. Charlie Sheen macht sich übrigens seit Jahren für einen vierten Teil stark. Wir wittern leichte Trash-Gefahr!

9. Coach Carter

Eher umstritten ist der Basketball-Film „Coach Carter“, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Samuel L. Jackson spielt dabei einen Basketball-Trainer an einer Highschool in Richmond. Besonders die im Film als sehr erfolgreich dargestellte militante Disziplinierung stieß vielen sauer auf. In einem Wendepunkt des Films, sperrt Carter seine Schüler in der Sporthalle ein, um sie zum Lernen zu bewegen. Lässt man die politische Message beiseite, erwartet einen aber ein handwerklich gut gemachter und durchaus emotionaler Film. Zumindest verzichtet Coach Carter auf die „g’sunde Watschn“.

10. The Fighter

Unser Ranking konnten zwar zwei Football-Filme für sich entscheiden, die größte Qualitäts-Dichte hat in Hollywood aber eindeutig das Box-Genre zu bieten. Wahrscheinlich liegt es auch an dieser internen Konkurrenz, dass es viele Klassiker wie „Wie ein wilder Stier“, „Million Dollar Baby“ oder „The Wrestler“ nicht in unser Ranking geschafft haben. Gerade noch reingerutscht ist der relativ neue „The Figher“, der vor drei Jahren den Aufstieg des ehemaligen Box-Weltmeisters Micky Ward, gespielt von Mark Wahlberg, nacherzählt. Besonders beeindruckend ist dabei aber die Performance von Christian Bale, der die Rolle von Halbbruder Dicky Eklund einnimmt. Alleine wegen dem Batman-Darsteller sollte man den Film im englischen Original genießen.

 

 

Christian Frühwald

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