Der Wiener war daher im Austria Center Vienna zugeschaltet. Im feinen Zwirn saßen Ribery und Alaba an der Säbener Straße, scherzten herum und hatten die Lacher der 1.500 Gäste im Saal auf ihrer Seite.

"Ich freue mich sehr für David. Er hat es in den letzten Jahren sehr gut gemacht. Es macht Spaß mit ihm", gratulierte Europas Fußballer des Jahres.

"Ab und zu zwicken"

Alaba ist der erste Fußballer seit Toni Polster 1997, dem die Ehrung zu Österreichs Sportler des Jahres zuteilwird.

"Es ist sicherlich alles sehr schnell gegangen. Ich weiß, dass ich den Traum vieler junger Menschen lebe, dass ich meinen Traum lebe", erklärte der Außenverteidiger auf der Klub-Homepage.

"Dafür bin ich sehr dankbar und natürlich muss man sich ab und zu zwicken, ob das alles wirklich passiert ist. Ich habe auch ein gutes Umfeld, das mich hin und wieder zwickt. Das hilft, auf dem Boden zu bleiben", sagte Alaba.

Von Guardiola geadelt

Am Tag nach der Auszeichnung gab es lobende Worte seines Vereinstrainers.

"David verdient diese Auszeichnung. Er ist erst 21 Jahre alt und spielt alle drei Tage auf einem so hohen Niveau. Er ist ein Geschenk für Bayern", betonte Guardiola am Freitag. "Er ist eine der besten Personen, die ich in meiner Karriere getroffen habe. Ein super-super-super Typ."

Beim FC Bayern will Alaba noch lange bleiben. "Die Gespräche laufen, aber es gibt noch nichts zu verkünden", sagte der Wiener. Eine Verlängerung des bis zum 30. Juni 2015 datierten Vertrages gilt als äußerst wahrscheinlich.

Sportler des Jahres 2013: Punkte (1. Plätze)
  1. David Alaba (Fußball)
2.516 (315)
  1. Marcel Hirscher (Ski alpin)
1.871 (130)
  1. Gregor Schlierenzauer (Skispringen)
1.161 (38)
  1. Riccardo Zoidl (Radsport)
296 (8)
  1. Bernd Wiesberger (Golf)
259 (9)
  1. Thomas Vanek (Eishockey)
181 (4)
  1. Michael Grabner (Eishockey)
144 (2)
  1. Alexander Peya (Tennis)
143 (3)
  1. Benjamin Karl (Snowboard)
142 (2)
  1. Christoph Strasser (Extrem-Radsport)
94 (7)
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