"In Summe war es ein wirklich guter Tag"

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Österreichs 49er-Asse fahren am zweiten Tag des Segel-Weltcups vor Miami den ersten Sieg ein.

Der schwache Wind in der Biscayne Bay ist äußerst schwer zu interpretieren. Taktisches Fingerspitzengefühl, gute Nerven und die notwendige Portion Glück machen derzeit den Unterschied aus.

"Ein wirklich guter Tag"

Nico Delle Karth und Niko Resch segeln erstmals im Verlauf der Miami Runde als Erste über die Ziellinie und fügen ihrer Serie die Plätze vier und sieben hinzu. Damit bleiben die zweifachen Gesamt-Weltcupsieger den führenden Amerikanern Erik Storck/Trevor Moore auf den Fersen.

"In Summe war es ein wirklich guter Tag, auch der 7. Platz geht in Ordnung, da wir die Wettfahrt nach einem Frühstart neu begonnen haben und sehr viel Boden gut machen mussten", bilanziert Delle Karth, der das Spitzenduo "nervös machen" will.

Thomas Zajac und Thomas Czajka rangieren nach sechs Durchgängen auf Platz 12 und dürfen sich ebenfalls Hoffnungen auf das Medal Race machen.

"Mit Weltklasse auf Augenhöhe"

Jugend-Olympiasiegerin Lara Vadlau, die sich mit der 24-jährigen Eva Maria Schimak das 470er Cockpit teilt, bestätigt ihren gestrigen Raketenstart mit den Rängen neun, drei und acht. Damit unterstreicht das Duo seine Leichtwindqualitäten und hält wesentlich höher eingeschätzte Teams auf Distanz.

Kein Wunder, dass Vadlau am Ende des Tages zufrieden ist: "Wir segeln hier mit Weltklasseteams auf Augenhöhe, das bestätigt unseren Weg und stärkt das Selbstvertrauen. Jetzt gilt es an das bisher Gezeigte anzuknüpfen, die Abstände sind sehr knapp, es ist alles offen."

Sand im 470er-Getriebe

Bei den heimischen 470er Herren ist hingegen noch etwas Sand im Getriebe. David Bargehr und Lukas Mähr haben extrem starke Momente, schlagen aber aus ihren Möglichkeiten zu wenig Kapital, Matthias Schmid und Florian Reichstädter machen sich das Leben nach einem guten vierten Rang mit einer Disqualifikation unnötig schwer und müssen sich derzeit mit Platz 16 begnügen.

Ebenfalls auf Platz 16 rangieren Hans Spitzauer und Neo-Vorschoter Gerd Habermüller, das Duo kann auf einen klaren Aufwärtstrend verweisen und hat spürbar Lust auf mehr.

 

Zwischenstände:

49er (6 Wettfahrten, 1 Streicher)
1. Erik Storck/Trevor Moore                            USA    14
2. Nico Delle Karth/Niko Resch              AUT    19 (5,4,5,1,4,(7)

3. Lauri Lehtinen/Kalle Bask                    FIN     27
12. Thomas Zajac/Thomas Czajka        AUT    52 (10,6,(16),11,11,15)

470er Männer (4 Wettfahrten)
1. Mathew Belcher/Malcom Page                       AUS    12
15. David Bargehr/Lukas Mähr                          AUT    56 (13,19,12,12)
16. Matthias Schmid/Florian Reichstädter      AUT    57 (14,15,4,DSQ)

470er Damen (4 Wettfahrten)
1. Hannah Mills/Saskia Clark                   GBR    10
4. Lara Vadlau/Eva Maria Schimak        AUT    25 (5,9,3,8)

Star (4 Wettfahrten)
1. Eivind Melleby/Petter Moerland                      NOR    17
16. Hans Spitzauer/Gerd Habermüller AUT    59 (19,14,14,12)

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