"Perfektionismus üben und an Sicherheit gewinnen"

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Die österreichischen Segel-Asse starten am Montag vor Miami in die Weltcup-Saison. Die kleinen, aber hochkarätig besetzten Felder in den diversen Klassen ermöglichen wichtige Tests für die Olympia-Regatten.

Nico Delle Karth/Niko Resch setzen in der 49er-Klasse erstmals ihr neues Boot ein, gute Chancen für die Teilnahme an den Final-Wettfahrten haben auch Matthias Schmid und Florian Reichstädter bei den 470ern. Hans Spitzauer tritt im Starboot erstmals mit Ex-Bobfahrer Gerd Habermüller als Vorschoter an, der bei Roman Hagara Erfahrung gesammelt hat.

Nicht mit dabei in der Biscayne Bay sind Florian Raudaschl, der im Mai noch die Chance auf eines der sechs freien Olympia-Nationentickets im Finn hat, und Andreas Geritzer, der dem OeSV bereits einen Startplatz vor Weymouth im Laser gesichert hat und derzeit vor Split trainiert.

Üben für Olympia

Bei Olympia wird ebenfalls in relativ kleinen Flotten gesegelt, ÖSV-Sportdirektor Georg Fundak legt daher schon vor Miami besonderes Augenmerk auf die Startphase.

"So kleine, aber gut besetzte Felder werden wir heuer nicht mehr sehr oft haben, also gilt es Dinge auszuprobieren. Das Risiko an der Linie muss gut getimt sein, wir wollen Perfektionismus üben und an Sicherheit gewinnen", erklärte Fundak, dem natürlich auch die Ergebnisse wichtig sind. Delle Karth/Resch haben vor drei Jahren in den USA ihren ersten Weltcupsieg gefeiert.

OeSV-Aufgebot Miami:

49er: Nico Delle Karth/Niko Resch, Thomas Zajac/Thomas Czajka
470er Männer: Matthias Schmid/Florian Reichstädter, David Bargehr/Lukas Mähr
470er Frauen: Lara Vadlau/Eva Maria Schimak
Star: Hans Spitzauer/Gerd Habermüller

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