Delle Karth: "Schaut schlimmer aus als es ist"

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Österreichs Segler bleiben bei der 49er-WM vor Zadar hinter den Erwartungen zurück.

Die Olympia-Starter Nico Delle Karth und Niko Resch segeln in den letzten Finalläufen auf die Ränge 18 und 7 und sind damit als Gesamt-17. beim Medal Race der Top 10 lediglich Zaungäste. Thomas Zajac/Thomas Czajka müssen sich mit Platz 38 begnügen.

Beide Boote ließen ihre Möglichkeiten am ersten Tag und in Folge mit je zwei Frühstart-Disqualifikationen an der Linie liegen.

Der Titel geht an die Australier Nathan Outerridge und Ian Jensen.

"Schaut schlimmer aus, als es ist"

"Das Ergebnis passt nicht, aber es schaut schlimmer aus als es ist", ist Delle Karth nicht unzufrieden und erklärt: "Wir mussten aufgrund des schlechten Auftakts volles Risiko gehen um den Abstand zur Spitze möglichst schnell wieder zu verringern, mit den beiden Disqualifikationen haben wir uns leider endgültig aus dem Rennen genommen. Trotz des enttäuschenden Resultats nehmen wir viel Positives mit, das Material funktioniert, der Bootsspeed passt."

In den nächsten Wochen soll das Versäumte aufgearbeitet und das Regattatraining forciert werden.

Der Titel geht an Outerridge/Jensen (AUS).

Kampf um Olympia-Tickets

Am Sonntag beginnen vor Falmouth und Barcelona die Weltmeisterschaften für die Klassen Finn und 470er.

Im Rahmen beider Titelkämpfe in Großbritannien bzw. Spanien werden die letzten Nationenplätze für die England-Spiele vergeben.

Für die Olympiateilnahme muss Florian Raudaschl im Finn unter die besten sechs noch nicht qualifizierten Nationen, bei den 470er Damen (Lara Vadlau/Eva Maria Schimak) geht es um die letzten fünf Tickets.

Matthias Schmid und Florian Reichstädter gehen ohne Qualifikationsdruck ins Rennen, die 470er-Herren sind für die Spiele bereits gesetz.

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