Zajac: "Haben fast alles optimal erwischt"

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Der Segel-Weltcup vor Palma de Mallorca spielt sich weiterhin in Zeitlupe ab und bleibt hochgradig spannend. Vier heimische Boote sind auf Medal-Race-Kurs.

Der erste Finaltag der 43. Trofeo Princesa Sofia Mapfre begann zeitverzögert. Nach einer anfänglichen Flaute konnte der Regattabetrieb erst am frühen Nachmittag aufgenommen werden, die Wettfahrten wurden bei neuerlich leichten und überaus komplexen Winden gesegelt.

Neben einer flexiblen Taktik und enormer Konzentration war heute auch der Glücksfaktor mit entscheidend. Die Felder wurden gehörig durcheinander gewürfelt, viele Favoriten strauchelten. Bei Österreichs Aktiven wechselte wie bei der Konkurrenz Licht und Schatten.

"Keine leichte Aufgabe"

Lara Vadlau und Eva Maria Schimak ließen heute ihre Möglichkeiten am Start liegen und beendeten die Wettfahrten auf den Plätzen 28 und 23. Damit rangieren die 470er Damen vor den abschließenden Finaldurchgängen auf Platz zehn.

„Wir sind zweimal sehr schlecht weggekommen und im Verkehr hängen geblieben. Zum Glück ist es unseren direkten Gegnern nicht wesentlich besser gegangen, die Chance auf das Medal Race lebt, einfach wird die Aufgabe aber sich nicht", berichtete Vadlau am Ende des Tages.

"Fast alles optimal erwischt"

Ebenfalls auf Medal Race Kurs sind das Starboot-Duo Hans Spitzauer und Gerd Habermüller, sowie Thomas Zajac und Thomas Czajka. Die 49er Asse kamen mit den schwierigen Verhältnissen ausgezeichnet zurecht, segelten einen dritten Platz ins Trockene und schoben sich auf Rang zehn der Zwischenwertung vor.

Dementsprechend zufrieden war Zajac: „Wir haben fast alles optimal erwischt und sind sowohl mit der Leistung als auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Gewonnen ist freilich noch nichts, die schwierigen Verhältnisse und die enorme Dichte des Feldes machen das Gerangel um die Medal Race Plätze noch intensiver.“

Lebenszeichen

Andreas Geritzer fehlen aktuell sechs Punkte auf die Top 10, der Neusiedler rangiert in der Laserklasse auf Platz 14.

Matthias Schmid und Florian Reichstädter gaben mit Rang zwei ein kräftiges Lebenszeichen von sich, rangieren jedoch auch dem 25. Zwischenrang.

„Im Finale hängen die Trauben naturgemäß höher, umso mehr freut uns die heutige Leistung. Wir haben ein paar Sachen umgestellt und hatten das Glück, das uns an den vorangegangenen Tagen gefehlt hat. Für uns steht hier der Probier- und Lernfaktor im Vordergrund, nach heute sind wir um vieles schlauer", war Schmid zufrieden.

David Bargehr und Lukas Mähr mussten nach einer tadellosen Vorrunde heute erstmals Federn lassen und fielen auf Rang 28 zurück.

Am Freitag folgen die letzten Finalwettfahrten, am Samstag segeln die besten zehn der jeweiligen Bootsklassen um den königlichen Handschlag.

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