Hagara-Crew verteidigt Führung

Aufmacherbild
 

Der zweite Tag der Extreme Sailing Wolrd Series vor Qingdao (China) stand im Zeichen von Red Bull Sailing. Das Team von Doppelolympiasieger Roman Hagara und Hans Peter Steinacher segelte auf die Ränge 2/2/9/3/6/3/8/4 und liegt nach 14 Rennen in der bestbesetzten Segelserie der Welt in Führung.

Schwierige Bedingungen

Windböen mit bis zu 20 Knoten brachten die neun Teams auf den 1250 kg schweren und 20 Meter hohen Karbon-Multihulls an ihre Grenzen.

Als einziges Team aus den Top-Fünf des Zwischenklassements kam Red Bull Sailing ohne Frühstart oder Penalty durch den Tag und segelte zu vier Podestplätzen.

„Es ist alles unglaublich knapp. Die Top-Fünf liegen nach zwei Tagen nur 15 Punkte auseinander. Der Katamaran lässt sich bei diesen Bedingungen extrem schwer steuern. Ein Fehlgriff der Crew und man segelt im geschlagenen Feld oder kentert“, erklärt Taktiker Hans Peter Steinacher.

Vor allem im sechsten Rennen des Tages stockte den tausenden Fans im olympischen Hafen von Qingdao der Atem. Bereits am Start kollidierten die beiden Boote aus dem Oman. An der ersten Tonne schrammte Red Bull Sailing nur um Zentimeter an einem Crash vorbei.

"Wer nicht riskiert, der verliert"

„Wir haben gelernt, nicht zurückzustecken. Wer hier nicht riskiert, der verliert. Wir haben ein brutales Vertrauen in unseren Skipper und tragen jedes Manöver voll mit“, erklärt Red Bull Bowman Graeme Spence. Der Australier ist seit Februar für die harte Arbeit am österreichischen Katamaran zuständig.

Red Bull Sailing (90 Punkte) führt das Feld mit sieben Punkten Vorsprung auf The Wave Muscat (Oman) an. Oman Air (79), Groupe Edmond de Rothschild (FRA/78) und GAC Pindar (UK/75) folgen.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen