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Penalty kostet Red Bull Extreme Sailing Podestplatz

Das Red Bull Extreme Sailing Team beendet den sechsten Stopp der World Series vor Trapani auf dem fünften Gesamtrang.

Ein Penalty zerstört am Sonntag die Podiumhoffnungen der Crew von Roman Hagara und Hans Peter Steinacher. Zwei Tagessiege zum Abschluss der Regatta trösten über die vergebene Chance hinweg.

"Müssen konstanter werden"

"Wir sind jetzt defintiv vorne dabei. Wir müssen aber noch konstanter segeln, um es an die Spitze zu schaffen. An drei Tagen hat fast alles gepasst. Wir hatten aber zwei durchwachsene Tage mit Penalties und insgesamt fünf Fehlstarts", resümiert die Crew.

Insgesamt segeln Hagara und Co. zu fünf Siegen, vier zweiten und vier dritten Plätze.

Den Gesamtsieg sichert sich The Wave Muskat aus dem Oman. 

Das siebente Event der Extreme Sailing World Series findet von 30. September bis 2. Oktober vor Nizza/Frankreich statt.

"Brutale Verhältnisse" vor Plymouth

Schrecksekunden für Andreas Hagara und Team China am Schlusstag der America's Cup-Vorrunde vor Plymouth.

Das Team wird am Sonntag im Fleet Race auf Platz vier liegend von einer Böe erfasst und kentert. Die Crew kann den Katamaran ohne fremde Hilfe aufrichten und kreuzt als siebentes Boot die Ziellinie.

"Die Verhältnisse waren brutal, wir sind konservativ an die Sache herangegangen und hatten trotzdem keine Chance den Überschlag zu verhindern. Wir hatten das Boot relativ schnell wieder aufgestellt und sind total happy die Wettfahrt beendet zu haben", ist Hagara zufrieden.

Zukunft offen

In den nächsten Tage werde man sich mit der Teamführung zusammensetzen und beraten wie es weiter geht. 

"Ich glaube, dass wir keinen schlechten Job gemacht", hofft der Atterseer auf ein weiteres Engagement.

Den Sieg holt sich Oracle Racing mit James Spithill. Nach zwei Events führt Emirates Team New Zealand, Team China ist Achter.

Die AC45 World Series wird ab 12. November vor San Diego fortgesetzt.

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