Horror-Crash von Red-Bull-Boot

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Red-Bull-Crew in Horror-Crash verwickelt

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Das Red-Bull-Team hat am Freitag vor Nizza in der Extrem-Segel-Weltserie für Mehrrumpfboote Horrorszenen erlebt.

Die in Führung liegende Crew mit Österreichs Doppel-Olympiasiegerin Roman Hagara (Skipper) und Hans-Peter Steinacher (Taktiker) wurde in eine Massenkollision in der letzten Wettfahrt des Tages verwickelt.

Zum Glück überstanden alle Beteiligten den spektakulären Zwischenfall unverletzt, am rot-weiß-roten Boot entstand aber massiver Schaden.

Fünf Zentimeter an Katastrophe vorbei

Den schlimmsten Moment hatte Hagara zu überstehen.

Nur fünf Zentimeter neben dem Kopf des 46-jährigen Wieners schlug nämlich der Rumpf des in der Gesamtwertung der Serie führenden Katamarans "The Wave Muscat" (Oman) ein.

"Roman spring, spring"

"Ich habe nur noch geschrien: 'Roman spring, spring!'", berichtete Steinacher. "Aber Roman ist nicht gesprungen."

Hagara ("Ein guter Kapitän verlässt sein Boot nicht freiwillig.") war nach diesem Horrorerlebnis sichtlich geschockt, kümmerte sich aber trotzdem sofort um die Reparatur-Arbeiten am 700.000 Euro teuren und 1,5 Tonnen schweren Boot, dessen Rumpf schwerst beschädigt worden war.

Zusammenstoß mit 20 Knoten

Auch das Team aus dem Oman war mit einem ähnlich schweren Schaden konfrontiert und wie die Österreicher unschuldig zum Handkuss gekommen.

Da die französische Mannschaft der Groupe Edmond de Rothschild und das Schweizer Syndikat Alinghi es bei einer Wende abgedrängt hatten, war es nicht mehr in der Lage, dem Red-Bull-Boot auszuweichen, und krachte mit rund 20 Knoten, also ungefähr 40 km/h, voll in den Gegner.

Hagara legt Protest ein

Hagara legte sofort Protest ein, da er keinerlei Schuld an der Kollision hatte.

Daneben mussten er und seine Teamkollegen sich um einen Ersatzrumpf kümmern, da die erste Samstag-Wettfahrt bereits um 10.00 Uhr vormittags vor Nizza auf dem Programm stand.

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