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"Der Tagessieg war die Krönung"

Red Bull Extreme Sailing segelt am 3. Tag der Multihull World Series 2011 vor Trapani zu einem Tagessieg und drei Podestplätzen.

Die 22.000 ins Segelstadion von Trapani geströmten Zuschauer erkannten bereits im ersten Rennen, dass Roman Hagara und seine Crew mit dem Messer zwischen den Zähnen die Segel setzen.

Der österreichische Doppelolympiasieger legte in sechs Rennen sechs beeindruckende Starts hin, musste sich nur zwei Mal mit Plätzen ausserhalb des Podiums begnügen.

„Drei Podestplätze sind eigentlich schon der Wahnsinn. Der Tagessieg war die Krönung. Wir sind vom Start weg aggressiv gesegelt“, strahlte Hagara bei der Pressekonferenz.

"Gibt unheimlich viel Kraft"

Red Bull Extreme Sailing landete gleich drei Mal hintereinander am dritten Rang und erteilte im letzten Rennen des Tages der internationalen Konkurrenz (10 Teams, darunter Alinghi, Emirates Team New Zealand, Artemis und Luna Rossa) eine Lehrstunde.

Ein Start-Ziel-Sieg mit Matchrace-Karakter, wie Taktiker Hans Peter Steinacher erklärte: „Perfekter Start, ebensolche Manöver und dann im Infight mit dem dreifachen Olympiasieger und Matchrace-Spezialisten Ainslie die Oberhand behalten. So ein Sieg gibt unheimlich viel Kraft.“

Setup gefunden

Bis zu 20 Knoten sorgten vor Trapani für schnelle und spannende Rennen. Zwei Tage vor dem Ende der Regatta haben mindestens sieben Boote noch alle Chancen auf den Gesamtsieg.

„Wir haben zwei Tage gebraucht, um unser Setup zu finden. Auf den kurzen Stadionkursen macht sich unsere aggressive Taktik bezahlt. Es gibt wenige Teams, die nach zwei verhauten Tagen so zurückschlagen“, meinte Red Bull Bowman Craig Monk.

In Führung liegt The Wave Muscat (Oman) vor Alinghi (SUI) und Luna Rossa Prada (ITA). Dahinter folgen Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Oman Sail (Oman) und Red Bull Extreme Sailing in Schlagdistanz.

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