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Geritzer holt seine vierte EM-Medaille

Der Burgenländer Andreas Geritzer hat am Freitag seine bereits vierte EM-Bronzemedaille geholt.

Der 33-Jährige belegte im Medal Race der olympischen Laser-Klasse vor Helsinki Rang zwei und sicherte sich damit hinter dem neuerlichen Europameister Tonci Stipanovic aus Kroatien und dem Polen Jonasz Stelmaszyk wie im Vorjahr Platz drei.

Geritzer voll zufrieden

Der Olympia-Zweite von 2004 zeigte sich nach der geglückten Entscheidungswettfahrt am Freitag, in der alle zehn Finalteilnehmer noch für die Medaillen infrage gekommen waren, erleichtert.

"Ich habe die erhoffte Medaille geholt und bin mit Bronze überglücklich", erklärte Geritzer. Auch bei den Titelkämpfen 1998, 2005 und 2010 hatte er den Bronzerang erreicht.

Mehr als Platz drei sei aber nicht möglich gewesen. "Ich wusste, dass ich eine starke letzte Runde brauche und habe fast das Maximum herausgeholt. Die unmittelbare Konkurrenz hat leider kaum Schwächen gezeigt, Tonci ist ein absolut würdiger Europameister", bekräftigte der Burgenländer, der zwei der acht Wettfahrten gewonnen hatte.
Delle Karth/Resch als Favoriten

OESV-Sportdirektor Georg Fundak freute sich über neuerliche Spitzenleistung und strich die gute Zusammenarbeit von Geritzer mit Trainer Mate Arapov hervor.

"Unser Ziel war die Medaille aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen, darauf war alles ausgerichtet. Das Ergebnis ist eine Bestätigung der wirklich guten Vorbereitung, wo wir mit dem kroatischen Trainer Mate Arapov einen zusätzlichen Spezialisten hinzugezogen haben. Mate hat großen Anteil an Andis positiver Entwicklung, jetzt gilt es weiter am Ball zu bleiben, denn trotz des Erfolges gibt es in Hinblick der Olympischen Spiele noch einiges zu tun", betonte Fundak.

Am Freitag griffen die 49er-Boote erstmals ins EM-Geschehen ein. In dieser Klasse sind die österreichischen Weltcupsieger und Weltranglistenersten Nico Delle Karth/Niko Resch Sieganwärter.

Endstand der Segel-EM der Laser-Klasse vor Helsinki:

Segler Punkte
1. Tonci Stipanovic (CRO) 21,4
2. Jonasz Stelmaszyk (POL) 28
3. Andreas Geritzer (AUT) 33
4. Igor Lisowenko (RUS) 47
5. Nick Thompson (GBR) 51
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