Ein Schritt in die richtige Richtung

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Ja, es gibt sie noch - die Meldungen über sportliche Erfolge aus dem Schwimm-Lager.

Auch wenn sie diesmal aus einer Sparte kommen, die sich medial sonst eher unter der Wasseroberfläche bewegt. Aber womöglich ist es nicht ohne Grund, dass in turbulenten Zeiten ausgerechnet die Wasserballer, die es gewohnt sind, ein wenig härter zuzupacken, ein Hoch erleben.

Das Nationalteam rund um Trainer Mike Fasching gewinnt am vergangenen Wochenende das "Viernationen-Turnier" in Odense gegen Dänemark, Polen sowie den schwedischen Serienmeister Järfälla.

Die Nerven behalten

Angeführt von einem starken Torhüter Salkan Samardzic gelingen der rot-weiß-roten Auswahl in der Vorrunde ein 4:4 gegen den Gastgeber, ein 7:6 über Polen sowie ein 9:7 über Järfälla.

Im Endspiel steht es gegen die Dänen nach Ablauf der regulären Spielzeit erneut Unentschieden (8:8). Im entscheidenden Penaltyschießen behält Österreich mit 13:12 die Oberhand.

Für die heimischen Wasserballer ist der Sieg gleichbedeutend mit einem Meilenstein. Das letzte internationale Lebenszeichen liegt bereits eine gefühlte Ewigkeit zurück.

Nach Dänemark ist vor Irland

Die nächste Möglichkeit zu einem neuerlichen Aufziegen bietet das Achtnationen-Turnier in einem Monat in Irland.

Bis dahin will Fasching die hohe Eigenfehlerquote, sowie das Verhalten in Überzahlsituationen besser in den Griff bekommen.

Mit Christian Böhme und Bernahrd Hengl sollten dann auch wieder zwei Führungsspieler, die dem Team in Odense fehlten, zur Verfügung stehen.

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