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Jukic und Nadarajah nehmen Auftakt in Angriff

Die Kurzbahn-Saison der Schwimmer beginnt am Freitag und Samstag mit dem Weltcup-Auftakt in Dubai.

Für die meisten Aktiven ist es eine Rückkehr in den "Hamdan Bin Mohammed Bin Rashid Sports Complex", in dem im Dezember die WM-Medaillen vergeben wurden.

So auch für Österreichs Duo Dinko Jukic und Fabienne Nadarajah. Markus Rogan ist entgegen ursprünglicher Planung nicht dabei. Der über gut fünf Wochen gehende Weltcup umfasst sieben zweitägige Stationen.

Eine erste Standortbestimmung

Jukic tritt in dem Emiraten über seine Paradestrecken 200 m Delfin und 200 m Lagen an, dazu noch über 100 m Delfin und 100 m Lagen.

Für den 22-Jährigen wie für Nadarajah ist es eine erste Standortbestimmung in Hinblick auf die EM vom 8. bis 11. Dezember in Stettin.

Bis dahin hat der Europameister außer den für ihn eher formalen, sportlichen Qualifikationsrichtlinien seine Verhandlung vor der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) zu überstehen.

Erstmals unter Zeljko Jukic

Da der nächste Termin von der NADA nicht für kommenden Dienstag, sondern für 24. Oktober angesetzt wurde, wird Jukic dafür ein Ende nächster Woche beginnendes, gut zweiwöchiges Trainingslager in Rijeka unterbrechen müssen.

Für Nadarajah sollte die EM-Vorbereitung hingegen ungestört verlaufen, sie bestreitet in Dubai ihren ersten Wettkampf unter ihrem neuen Trainer Zeljko Jukic.

Die 26-Jährige ist für 50 m Delfin, Rücken und Kraul sowie 100 m Rücken und Lagen genannt.

Künftig über 100 Meter

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist das für die Sprint-Spezialistin ein Mammutprogramm, aber Ausdruck der Philosophie von Coach Jukic.

"Für mich ist es mehr das Holen von Wettkampfpraxis und ein Testen der 100er-Strecken", erklärte Nadarajah.

"Die Ergebnisse sind diesmal nicht so wichtig." Die SC-Nadarajah-Athletin soll künftig auch auf 100er-Strecken verstärkt in Erscheinung treten, nachdem sie sich zuletzt immer mehr auf die 50-m-Distanzen fokussiert hat.

OSV-Asse im Einsatz

Ansonsten wird der OSV bei den beiden Weltcups nächste Woche in Stockholm (15./16.) und eine Woche danach in Berlin (22./23.) vertreten sein.

Für Schweden ist der Grazer Martin Spitzer genannt, für das Meeting in der deutschen Hauptstadt planen zusätzlich auch seine Trainingskolleginnen Uschi Halbreiner und Eva Chaves-Diaz.

Halbreiner peilt die EM-Qualifikation über 200 m Rücken an, Sprint-Spezialist Spitzer sollte sich mit Blickrichtung Olympia 2012 über 100 m Delfin verbessert zeigen.

Monetäre Verlockung

Beim Weltcup erhalten die Top Drei je Bewerb 1.500, 1.000 bzw. 500 Dollar, was je Meeting 102.000 Dollar (76.479 Euro) ergibt. Ein Weltrekord bringt 10.000 Dollar (7.498 Euro).

Die Aktiven mit den zehn besten Leistungen eines Stopps erhalten Punkte (25-20-16-13-10-7-5-3-2-1), diese gibt es beim Final-Event doppelt.

Ein neuer Weltrekord ist 20, eine Egalisierung 10 Zähler wert. Die Gesamt-Top-Drei erhalten für Damen und Herren gesondert 180.000 Dollar (134.963 Euro), aufgeteilt in 100.000, 50.000 bzw. 30.000 Dollar.

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