Schwimm-Teenies sind in Weltrekord-Laune

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Der Brasilianer Cesar Cielo Filho ist der Sprintkönig der Schwimm-WM in Barcelona.

Der Olympiasieger 2008 gewann am Samstag im Palau Sant Jordi den top-besetzten Kraulsprint, nachdem er schon über 50 m Delfin triumphiert hatte.

Die anderen Delfinbewerbe holte Chad le Clos, der Südafrikaner doppelte nach dem 200-m-Sieg über 100 m nach. US-Star Missy Franklin holte ihr schon fünftes Gold.

Sprint-Doppel

Cielo Filho hat mit dem Sieg über die prestige-trächtigen 50 m Kraul das Triple geschafft, hatte er doch schon 2009 und 2011 über diese Strecke gewonnen.

Nach für ihn optimal verlaufenem Rennen holte der Südamerikaner sein insgesamt fünftes WM-Gold in der starken Zeit von 21,32 Sekunden. Schon vor zwei Jahren hatte sich Cielo Filho auf den schnellsten zwei Lagen das WM-Sprint-Doppel gesichert.

Der schnellste Delfin

Nicht minder beeindruckend ist die Leistung von Le Clos einzuschätzen.

Nachdem sein Delfin-Stern 2012 bei Olympia mit dem Sieg über 200 m gegen US-Ass Michael Phelps aufgegangen war, stand es für ihn nach einer in der Vorbereitung erlittenen Schulterblessur nicht gut.

In 51,06 schnappte sich der 21-Jährige drei Tage nach seinem allerersten aber nun gleich sein zweites WM-Gold.

Fünftes Gold für Franklin

Für US-Star Ryan Lochte blieb an seinem 29. Geburtstag 12/100 hinter Bronze nur Rang sechs, der insgesamt 23-fache Weltmeister ist bis dato aber noch immer der erfolgreichste männliche Teilnehmer in der katalonischen Metropole.

Erfolgreichste Dame ist Franklin, und sie wird es auch bleiben. Ihr Sieg über 200 m Rücken in 2:04,76 Minuten war das fünfte Gold des US-Jungstars in dieser Woche.

Ledecky mit neuerlichem Weltrekord

Aber gleich hinter Franklin kommt ihre Landsfrau Katie Ledecky.

Der mit 16 noch zwei Jahre jüngere Kraul-Star schlug nach 400 m und 1.500 m auch über 800 m Kraul zu. In 8:13,86 Minuten verbesserte sie den fünf Jahre alten Weltrekord der Britin Rebecca Adlington um 24/100.

Auch über 1.500 m Kraul hatte Ledecky Weltrekord fixiert. Über 50 m Delfin gewann in 25,24 die Dänin Jeanette Ottesen Gray.

Meilutyte pulverisiert Weltrekord

Höhepunkt der Semifinalläufe war ein weiterer fantastischer Weltrekord.

Die 16-jährige Litauerin Ruta Meilutyte drückte im Brustsprint in 29,48 Sekunden die erst am Vormittag im Vorlauf fixierte Marke der Russin Julia Jefimowa um gleich weitere 3/10.

Vier der bisherigen sechs Weltrekorde wurden auf der Damen-Brustlage fixiert, die anderen beiden gehen auf das Konto Ledeckys.

USA bereits uneinholbar

Mit den Erfolgen von Franklin und Ledecky haben die USA so gut wie sicher die Medaillenwertung der gesamten WM für sich entschieden.

Sie halten nun bei 14-mal Gold, die im Wasserspringen so dominierenden Chinesen haben es bisher auf 13 Titel gebracht.

Auf Rang drei werden die Russen kommen, mit bisher acht Goldmedaillen haben sie fünf Titel Vorsprung auf ihren ersten Verfolger.

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