Lisa Zaiser schont sich für das Lagen-Finale

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In den Donnerstag-Vorläufen der Schwimm-EM auf der Langbahn in Berlin sind alle angetretenen Österreicher hängen geblieben.

Lisa Zaiser hätte über 200 m Brust sicher das Zeug zu einem Semifinal-Einzug gehabt, doch sie entschloss sich zu einem nicht zu fordernden Einschwimmen mit langen Zügen für das abendliche Finale über 200 m Lagen.

Prioritäten gesetzt

"Ich hätte aufs Semifinale gehen können, aber wir haben uns entschlossen, dass ich es locker angehe", sagte Zaiser.

Wegen des Lagen-Endlaufs wurde zudem die OSV-Teilnahme an der Kraulstaffel über 4 x 200 m gestrichen, noch ein 200er wäre für Zaiser vor dem Endlauf dann doch zu viel gewesen.

Außerdem kränkelt Birgit Koschischek derzeit ein wenig. Die Wienerin hat noch am Samstag die Bewerbe über 50 m Brust und Kraul vor sich.

Drei persönliche Bestzeiten

Bei den Herren gab es die persönlichen Bestzeiten drei bis fünf im OSV-Team bei diesen Titelkämpfen. Über 100 m Kraul schafften das Felix Auböck (58.) in 51,22 und Heiko Gigler (70.) in 52,28 Sekunden.

Beide waren mit ihren Leistungen auch zufrieden, der Aufstieg ins Semifinale ist für sie sowieso noch außer Reichweite.

Christian Scherübl (53.) blieb in 51,03 um 13/100 über seiner Bestmarke. "Ich wollte so 50 Mitte schwimmen, ich kann sicher noch mehr."

Gute Frühform

Die dritte persönliche Bestzeit ging auf das Konto von Lukas Ambros. Über 800 m Kraul schlug der EM-Debütant in 8:11,71 Minuten an.

Damit war er um 1,12 Sekunden schneller als bei seinem eigentlichen Saisonhöhepunkt, der Jugend-EM vor sechs Wochen in Dordrecht.

2015 hat der 17-Jährige mit den Europäischen Jugendtagen, der Kazan- und der Junioren-WM gleich mehrere Ziele. Unmittelbar vor Ambros landete David Brandl in 8:10,66 auf Rang 25.

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