Rogan distanziert Jukic

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Rogan lässt Jukic hinter sich

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Das österreichische EM-Aufgebot für die Kurzbahn-EM vom 8. bis 11. Dezember in Stettin hat sich am Samstag von 11 auf 17 Aktive vergrößert.

Schon in den Vorläufen hatten in der Wiener Neustädter Aqua Nova Maxim Podoprigora, Hunor Mate und Martin Spitzer ihre erste Limitleistung geschafft, in den Endläufen folgten Sandra Swierczewska, Nina Dittrich und Christian Scherübl.

Rogan distanziert Jukic

Mit der meisten Spannung war aber das Duell von Markus Rogan mit Dinko Jukic über 200 m Lagen erwartet worden, nachdem dieses am Vortag über 400 m Lagen nicht zustande gekommen war.

Rogan setzte sich schließlich auf seiner Paradestrecke in 1:55,07 Minuten um 1,93 Sekunden vor Jukic durch.

Mit Dominik Dür und Jakub Maly schafften zwei weitere OSV-Aktive die EM-Norm über diese Distanz, dieses Quartett hatte es auch über die doppelte Distanz geschafft.

Nicht mehr angetreten

Podoprigora und Mate sind nach ihren Vorlaufplätzen eins und zwei über 200 m Brust nicht mehr zum Finale angetreten, da sie die EM-Norm schon in der Tasche hatten.

Spitzer war über 50 m Delfin hingegen sehr wohl ein zweites Mal im Einsatz, in 24,34 musste sich der Steirer dem Slowenen Peter Mankoc um 15/100 geschlagen geben.

Im Vorlauf war Spitzer auf 23,90 gekommen. Swierczewska löste über 200 m Brust in 2:28,53 ihr Stettin-Ticket.

Nadarajah verliert OSV-Rekord

Die schon qualifiziert gewesene Uschi Halbreiner verbesserte den österreichischen Rekord über 100 m Rücken gleich zweimal.

Im Vorlauf entriss sie Fabienne Nadarajah die mehr als fünfeinhalb Jahre alte Bestzeit in 1:01,59, im Endlauf steigerte sich die Kärntnerin auf 1:01,35.

Erneut stark präsentierte sich Lisa Zaiser, über 50 m Delfin landete sie vor Nadarajah auf deren ehemaliger Paradestrecke, zudem gewann die Kärntnerin über 200 m Lagen.

Scherübl mit viel Luft

Auf den langen Kraul-Strecken leistete Dittrich über 800 m Maßarbeit, in 8:41,61 Minuten blieb die Wienerin um 25/100 unter der geforderten Norm.

Äußerst stark präsentierte sich Scherübl über 1.500 m als Dritter mit 14:57,91 Minuten.

Damit hatte er fast 20 Sekunden Reserve auf die Limitzeit und verlor nur 3,59 Sekunden auf den siegreichen, von Rogan zu diesem Meeting eingeladenen dänischen Vize-Weltmeister Mads Glaesner.

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