Ins kalte Wasser geworfen

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Harte Landung für Somloi vom 3m-Brett

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Wasserspringerin Sophie Somloi hat bei den Weltmeisterschaften in Barcelona auch vom 3m-Brett den Aufstieg aus dem Vorkampf verpasst.

Nach Platz 22 vom 1m-Brett wurde es für die 19-Jährige am Freitag in der olympischen Disziplin unter 43 Konkurrentinnen nur Rang 36.

Am Freitagnachmittag (17.30 Uhr) schließt Constantin Blaha im 3m-Finale die WM-Wassersprungbewerbe für den österreichischen Verband (OSV) ab.

Schnerzen in der Schulter

Somloi hat nur den zweiten ihrer fünf Sprünge einigermaßen hinbekommen und hatte danach mit gut elf Punkten Rückstand auf die Semifinalplätze noch gewisse Aufstiegschancen.

In Folge wuchs der Abstand zu den Top 18 aber sukzessive an, die Sprünge vier und fünf waren die schwächsten im Programm der Wienerin.

Die Junioren-Europameisterin 2012 war jedoch wie schon im 1m-Bewerb bis zuletzt von Schmerzen in der rechten Schulter beeinträchtigt.

"Ins kalte Wasser geschmissen"

Die letzten beiden, missglückten Sprünge von Somloi sind die neuen in ihrem Programm, erstmals hat sie die bei einem Großereignis gezeigt.

"Sophie muss jetzt den nächsten Schritt machen", erklärte OSV-Trainer Aristide Brun.

"Natürlich ist es keine einfache Situation, wenn man bei einer WM ins 'kalte Wasser' geschmissen wird. Aber für ihre sportliche Weiterentwicklung und in Hinblick auf Rio 2016 ist das nötig."

Schlechte Bedingungen

Für Perfektionistin Somloi ist das keine einfache Situation, Brun musste sie nach dem Wettkampf beruhigen. Aber Schuld am missglückten Vorkampf seien vor allem die Trainingsbedingungen in Wien.

So sei schon die WM-Qualifikation eine Sensation gewesen.

Brun: "Sophie leidet unter den schlechten Trainingsmöglichkeiten. Wenn du jeden Tag improvisieren musst, wie soll sich eine talentierte Sportlerin entfalten und am Tag X ihre beste Leistung abrufen können?"

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