Briten bleiben im EM-Medaillenspiegel top

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Mit drei Titelgewinnen in der letzten Finalsession hat sich das britische Team am Sonntag bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin den klaren Sieg in der Medaillenwertung gesichert.

Francesca Halsall im Kraulsprint in 24,32 Sekunden, Jazmin Carlin über 400 m Kraul in 4:03,24 Minuten und die männliche Lagenstaffel in 3:31,73 holten Großbritanniens Goldmedaillen sieben bis neun im Velodrom.

Eines der Staffelmitglieder war Adam Peaty. Der 19-Jährige heimste insgesamt vier Goldene ein, davon zwei in Einzelbewerben.

Meilutyte siegt in China und Berlin

Die Lagen-Staffel der Damen ging mit dem Europarekord von 3:55,62 an Dänemark, Spaniens Vielschwimmerin Mireia Belmonte Garcia sicherte sich mit dem EM-Rekord von 2:04,79 die 200 m Delfin und Ruta Meilutyte blieb im Brustsprint in 29,89 siegreich.

Die Litauerin war für diesen Bewerb von den Olympischen Jugendspielen aus Nanjing angereist, wo sie ebenfalls gewann.

Vier Goldene für Manaudou

Wie Peaty krallte sich auch Florent Manaudou vier Goldene, beim Franzosen waren es aber drei Einzel-Titel.

Seinen dritten schnappte sich der Bruder von Laure Manaudou mit seinem stakkato-artigen Kraulstil im Sprint in der Klassezeit von 21,32 Sekunden.

Über 400 m Lagen gab es auch ohne Laszlo Cseh im Teilnehmerfeld einen ungarischen Sieg, David Verraszto gewann in 4:11,89 Minuten.

Dänen überraschen

Durch den Staffel-Erfolg wurde Dänemark doch überraschend in den Beckenbewerben Zweiter im Medaillenspiegel.

Ungarn holte vor Italien Rang drei, Österreich wurde durch die Bronzemedaille der Kärntnerin Lisa Zaiser über 200 m Lagen 16.

20 Verbände schrieben an. Inklusive Wasserspringen, Synchron- und Freiwasserschwimmen waren es 21, Österreich wurde 18. Auch hier liegen die Briten voran, aber vor Russland und Italien.

Baschina holt letztes Gold

Den 64. und letzten Bewerb der Titelkämpfe war jener der Wasserspringerinnen vom 3-m-Brett. Nadeschda Baschina untermauerte mit ihrem Sieg die Vorrangstellung Russlands in dieser Sparte.

Am Vortag hatte es der Deutsche Patrick Hausding verpasst, wie 2010 in Budapest in fünf EM-Bewerben fünf Medaillen zu holen.

Denn nach dreimal Gold und einmal Silber war er in der Turm-Konkurrenz von seinem Landsmann Sascha Klein auf Platz vier verdrängt worden.

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